Christliche Eltern, die sich eine Erziehung und Förderung ihrer Kinder an der Schule auch fächerübergreifend wünschen, sind mit einer katholischen oder evangelischen Ersatzschule meist ganz gut beraten. Man muss jedoch nicht zwingend einer dieser Konfessionen angehören, um sein Kind auf eine Schule mit kirchlicher Trägerschaft zu schicken.
Christliche Schulen gelten in Deutschland als Ersatzschulen (Privatschulen) zur staatlichen Schule, wenn sie gleichwertige Schulabschlüsse anbieten. Dafür muss natürlich auch der staatliche Lehrplan eingehalten und unterrichtet werden, doch hat eine christliche Schule darüber hinaus noch die Möglichkeit, je nach Ausrichtung des Trägers, den Unterricht in einem bestimmten Kontext oder auch nach einer bestimmten pädagogischen Überzeugung zu lehren.
Während an staatlichen Schulen die religiöse Themen nur im Schulfach Religion behandelt werden sollten, kann dies an einer christlichen Schule auch fächerübergreifend geschehen.
Da bei Ersatzschulen nur ein Teil der anfallenden Kosten vom Staat getragen werden, sind Schulgelder nötig, die sich nach dem elterlichen Einkommen und der Anzahl der Kinder richten. weiterlesen »
Wandertag in der Schule, dass bedeutet die Natur zu erleben, auch Stadtkindern regelmäßig die Möglichkeit zu bieten aus dem Mief der Großstadt herauszukommen und ganz die Stille der Natur genießen zu können. Leider war das einmal so, heute verkommt der Wandertag zu einem Spaßtag, die Lehrer gehen mit ihren Schülern lieber ins Kino oder ins Schwimmbad.
Wandertage haben in Deutschland eine mehr als 100jährige Tradition. Sie sollen helfen, die Klassengemeinschaft zu unterstützen und zu stärken, indem die Kinder aus ihrer täglichen Umgebung herausgenommen werden, um gemeinsam etwas Schönes in der Natur zu erleben. Viele Kinder verbringen ihre Freizeit mittlerweile fast ausschließlich vor dem Computer und gehen kaum noch raus in die Natur. Und genau da setzt der Wandertag an, als Gegenpol zur virtuellen Welt, bringt er die Kinder in die Natur und lässt sie wieder mit allen Sinnen genießen.
Jedoch findet in den meisten Schulen heutzutage kaum noch ein traditioneller Wandertag statt, vielmehr verkommt der Wandertag zu einem Erlebnistag. Dieser, teilweise schon als Spaßtag bezeichnete, weiterlesen »
Das Schulfach Wirtschaftslehre ist für Kinder und Jugendliche wichtig, da es grundlegende Aspekte ökonomischer Vorgänge und ihre Auswirkungen auf den Menschen und seine Umwelt vermittelt.
Wirtschaftslehre (auch “Wirtschaftskunde” oder in Fächerkombinationen mit Recht und Erdkunde) umfasst viel mehr als die bloße Beschreibung des Wirtschaftskreislaufes. Das Fach soll den Menschen befähigen, das nötige Hintergrundwissen zu erlangen, um selbst eine mündige Person innerhalb der Wirtschaft zu werden.
Einerseits soll mit der Ausbildung in der Schule die Grundlage geschaffen werden, an ökonomischen Vorgängen, wie betrieblichen Abläufen, Zahlungsvorgängen, Vertragsabschlüssen und sonstigen Geschäftsprozessen, teilzunehmen. Andererseits soll der Schüler und insbesondere die Jugend auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden, indem er seine Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer oder Unternehmer, oder auch als Arbeitsloser kennenlernt. Hierfür ist das Erlernen der Methodik essentiell, Gesetzmäßigkeiten und Ordnungsmodelle zu erkennen und so Probleme selbstständig lösen zu können. weiterlesen »
Etwa 8 Prozent aller Schulabgänger, verlassen die Schule ohne Abschluss. Das ist immerhin jeder Zwölfte. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt minimieren sich für solche Jugendlich dadurch enorm.
Eine gute Ausbildung ist wichtiger denn je. Doch wenn es bereits am Schulabschluss hapert, sinken auch die Möglichkeiten im Berufsleben. Besonders an Hauptschulen ist die Rate der Schulabbrecher hoch. Häufig ist Perspektivlosigkeit ein Auslöser: Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für das Abitur, wollen aber im Anschluss nicht studieren sondern gehen in gewerbliche Berufe. Mit ihrer besseren Ausbildung verdrängen sie so zusehends die Haupt- und Realschüler. Deren Motivation, sich anzustrengen, sinkt dadurch natürlich enorm.
“Die Schere zwischen Jugendlichen, die ohne Hilfe keinen Einstieg mehr ins Berufsleben schaffen, und Unternehmen, die immer höhere Anforderungen an ihre Mitarbeiter stellen müssen, öffnet sich zusehends”, so Georg Ludwig Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zu Spiegel online.
Aber auch andere Faktoren weiterlesen »
Wenn Integrationsschulen richtig funktionieren, können sie Kindern einen guten Weg bieten, offener mit dem Thema Behinderung umzugehen. Dies setzt jedoch in erster Linie die Toleranz der Eltern voraus.
Viele Eltern machen sich bereits früh Gedanken über die Zukunft ihres Kindes. Dazu zählt für sie vor allem auch eine gute Schulausbildung. So gibt es bereits verschiedene Modelle, die sich, auch abseits der Regelschulen, den spezifischen Bedürfnissen des Kindes widmen. Genannt seien hier Konzepte wie Waldorf das von Maria Montessori.
Die meisten Eltern haben noch immer Berührungsängste, wenn es um das Thema Integration, also Lernen mit behinderten Kindern, geht. Viele glauben bis heute, eine solche Schulform biete ihrem Kind nicht die gleichen Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten wie an einer regulären Schule, da das Hauptaugenmerk auf der Förderung der Kinder mit Integrationsbedarf liege und somit die Qualität des Unterrichts leiden würde.
Das dies ein gut und lange gepflegter Irrglaube ist, zeigt bereits der Blick auf die Struktur solcher Schulen, wie zum Beispiel der Paul-und Charlotte-Kniese Schule in Berlin: neben integrativen Klassen, also solchen, in denen sowohl behinderte als auch nicht behinderte Kinder gemeinsam lernen, gibt es auch reine Regelklassen sowie Klassen, in denen ausschließlich Kinder mit geistigen und körperlichen Einschränkungen unterrichtet werden. In den Integrationsklassen wird zudem dem Regelschullehrer ein Sonderpädagoge zur Seite gestellt, der speziell auf die Bedürfnisse der Kinder mit Einschränkung geschult ist.
In solchen Klassen gibt es zudem die Möglichkeit einer zielgleichen Integration, also dem Lernen weiterlesen »