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Schlauer als die Polizei erlaubt
 


Bundesländer begegen Lehrermangel mit Werbeoffensive

Autor: Carsten
abgelegt in: Bildungspolitik,Schule

Es steht wahrlich nicht gut um die deutsche Schullandschaft. Denn den Schulen fehlt es immer häufiger an jungen Nachwuchskräften. Und das nicht allein in Berlin und Hamburg, sondern im gesamten Bundesland. Der Lehrernotstand ist inzwischen so groß, dass die Bundesländer immer aggressiver um den jungen Nachwuchs kämpfen. Erste Anzeichen lassen sich bereits im Bundesland Hessen beobachten. So wirbt der Kultusminister Jürgen Banzer großflächig für den Beruf des Lehrers. In Zeitungsanzeigen, auf Großplakaten und an Bushaltestellen sind leere Regiestühle zu sehen, die mit Lehrern in den gesuchten Schulfächern Latein, Physik, Musik und Chemie besetzt werden wollen. Die Werbeoffensive kostet dem Bundesland Hessen 240.000 Euro. Und das Bundesland Hessen verspricht den neuen Lehrern so einiges: längerer Beamtenstatus, bessere Karriereaussichten und höheres Verdiensteinkommen. Die Schulen jagen sich die Lehrkräfte gegenseitig ab.

Lehrermangel und leere Klassenzimmer © Flickr dcJohn

Die deutschen Lehrer werden älter, aber nicht jünger. Zudem soll sich in den kommenden 15 Jahren die Hälfte der deutschen Lehrer in den Ruhestand verabschieden. Aber der junge Nachwuchs für die frei werdenden Lehrerstellen fehlt. Daher setzen die deutschen Schulen zunehmend auf Quereinsteiger und auch ausländische Schulkräfte.

Der große Lehrermangel an den deutschen Schulen bedingt natürlich auch den Unterrichtsausfall. Und wenn dann noch die Vertretung der Vertretung der Vertretung fehlt, ist das deutsche Bildungssystem einfach nur erschreckend, nicht in Berlin.


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1 Kommentar to “Bundesländer begegen Lehrermangel mit Werbeoffensive”

  1. Die Rechtschreibreform und seine Folgen | Pisabesieger schreibt:

    [...] wirklich wundern tun mich diese Ergebnisse nun nicht, denn ich kann mich noch sehr deutlich an das Chaos erinnern, das die Politik damals veranstaltet hat. Da wurden Regeln dazu gedichtet, verändert [...]

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