Ein großes Problem vieler Schulen ist die Verbreitung und Vermarktung von Drogen aller Art auf dem Schulhof.
Dass Jugendliche vor dem chemischen Absturz auf dem Schulhof nicht sicher sind, das macht vielen Eltern berechtigterweise Angst. Sogar ich als Landei wusste auf unserer Dorf-Schule, wo die Kühe neben dem Klassenzimmer grasen, sehr genau, wer und wo das Gras auf welchem Klo ,,vertickte” – obwohl ich selber nie davon Gebrauch machte, aber man wusste es eben einfach. weiterlesen »
,,Jugend Gründet” ist ein Schüler-Wettbewerb, der junge Menschen dazu animieren soll, selbstständig, kreativ und selbstbewusst ihre Zukunft zu gestalten – und somit auch das Potenzial unserer Wirtschaft voll auszunutzen!
Auch ich habe diesen Wettbewerb schon hinter mir. Vor einigen Jahren wollten wir in der Oberstufe auch unsere kleinen und großen Luftschlösser wahr machen und sponnen Ideen, wie die Anfertigung schicker Metall-Hütchen für die Kupplung im Auto oder motorisierte Super-Einkaufswagen in Supermärkten. weiterlesen »
,,Der Philip stört andauernd den Unterricht!” – Bei so einem Satz schrillen schnell die Alarmglocken vieler Eltern. Da fluten Schlagworte wie ,,Hyperaktivität” oder ,,hochintelligent” die erhitzten Köpfe und es wird herum gerätselt, was nicht stimmt, mit dem Jungen. Einfach nur faul oder tatsächlich hochbegabt?
Ich entsinne mich noch genau, wie mein sechsjähriger Bruder mich vor versammelter Mannschaft völlig blamiert hat. Ein Mädchen wollte etwas über ein bestimmtes Sternenbild wissen und ich – die überstolze große Schwester – habe mich natürlich sofort in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gedrängelt und weiterlesen »
,,Hör mal, wie der spricht!” – ,,Und wie der überhaupt aussieht!” – Kinder können untereinander recht böse zueinander werden, insbesonders in der Schule wird ,,gemobbt” bis es eskaliert.
Wissen Sie, wie es ist, ausgegrenzt zu werden? Wenn man mit seinem Pausenbrot alleine in der Ecke steht und zusehen darf, wie andere ihren Spaß haben – sowas kann sehr verletzen.
Aber das ist noch die harmlosere Form von dem sogenannten ,,Mobbing”, wie das ,,Fertigmachen” von anderen heute denglisch ausgedrückt wird.
Seit einigen Jahren nun schon wird das Fach Englisch auch in der Grundschule unterrichtet, doch noch immer sind viele Eltern skeptisch, inwiefern das eigentlich sinnvoll ist.
Spielerisch englisch lernen: Das war der Grundgedanke der Idee, die Fremdsprache schon ab der ersten Klasse einzuführen. Doch wie das mit neuen Ideen oftmals nunmal so ist: Erst einmal werden sie kategorisch abgelehnt, insbesondere von konservativen Eltern, die lieber auf bewährte Muster zurück greifen, anstatt sich einmal über den Tellerrand zu wagen.
Dabei kann man die schwammigen Vorurteile schnell aus dem Weg räumen. Ein Argument beispielsweise besagt, dass der zusätzliche Unterricht das Kind zusätzlich belastet. Blödsinn! Denn die Betonung liegt hier auf ,,spielerisches Lernen”, was soviel bedeutet, dass die Kleinen auf lockere Art und Weise an die Sprache heran geführt werden. Die Gewichtung liegt auf dem kreativen, freien Teil des Lernens, nicht auf den zwanghaft effektiven. Kein Kind wird gezwungen, englisch zu sprechen, sondern entscheidet selber, wie weit es gehen möchte. Von wegen belasten, so macht die Schule doch wieder richtig Spaß!
Also wie zu vermuten, habe ich eine sehr positive Meinung über die Einführung des Faches. Aber auch deshalb, weil ich bei meinem Nachbarskind, welches ich regelmäßig mit seinen Hausaufgaben betreue, eine wirklich positive Entwicklung ausmachen durfte. Sie liebt die Sprache, spielt und experimentiert sehr viel damit, integriert sie sogar in ihre Freizeit, wenn sie mit anderen Kindern spielt. Und so gesehen bin ich mir sicher, dass sie auf einer weiterführenden Schule es sehr leicht haben wird, in die Sprache einzusteigen, da ihr Unterbewusstsein schon eine frühe, positive Prägung erfahren hat. Offenheit ist hier das Zauberwort! So sollten gerade Eltern viel offener und zugänglicher für neue Ideen sein, da sie immerhin verantwortlich für die Entwicklung unserer Zukunft sind, wenn ich es einmal pathetisch sagen darf!
28.000 Berliner Schüler müssen am 23. Juni ihre Mathematik-Prüfung für den Mittleren Schulabschluss wiederholen. Die Bildungsverwaltung Berlins entschloss sich zu diesem radikalen Schritt, da aufgedeckt wurde, dass viele Schüler bereits im Vorfeld die Aufgaben für die am 30.Mai und 4.Juni stattfindenden Prüfungen in ihrem Besitz hatten. Dies war in so einem großen Ausmaß möglich, weil die Prüfungsaufgaben zentral für alle Berliner Schulen erstellt werden. Auf welchem Wege die Aufgaben in die Hände von Schülern gelangten, ist bis jetzt nicht geklärt. Sicher jedoch ist, dass auch viele unbescholtene Pauker, die ihre Prüfung auf ehrlichem Wege bestanden, unter diesem Betrug zu leiden haben.
Super Idee: Zum 10. Tag der Artenvielfalt bietet GEO einen Wettbewerb an, in dem Arbeitsgemeinschaften und Schulklassen beweisen dürfen, was für biologische Spürnasen sie sind. Dieser findet am 14. Juni 08 statt und fordert auf, unserer Natur bewusst näher zu kommen.
Erinnern Sie sich? Wie Sie damals mit einer Lupe bewaffnet über das Gras robbten und das Leben erforschten? Waren Sie eine besonders ausgekochte Sorte von Kind, so haben Sie vielleicht sogar kleine Ameisen anhand des Sonnenlichtes verkokelt oder Schneckenrennen veranstaltet. Ich persönlich habe ja immer kleine Frösche in selbst gebastelten Terrarien gehalten, aber das ist wohl eine andere Geschichte. Jedenfalls geht es bei diesem besonderen Tag darum, diese Neugierde erneut zu wecken und innerhalb von vierundzwanzig Stunden besonders viele Tier- und Pflanzenarten zu entdecken.
Diese Aktion ist sogar die größte Feldforschungsaktion ganz Mitteleuropas!
Der angesprochene Wettbewerb gilt für alle Schüler jeder Altersklasse, die mit Lehrer oder Experten bewaffnet das ,,Leben der anderen” dokumentieren möchten. Und hierbei ist Kreativität gefragt, denn es wird die beste Präsentation mit einer fünftägigen Klassenfahrt ins ,,Wildtierland” nach Mecklenburg-Vorpommern prämiert. Dabei haben die Schüler bis zum 10. Juli 2008 Zeit, ihre Ergebnisse einzusenden.Offensichtlich erfreut dieser Tag sich an außerordentlicher Beliebtheit: Im vergangenen Jahr machten über 20.000 Personen mit, dabei ist es egal, was für Vorwissen Sie mitbringen, wichtig sind hierbei eigentlich nur eine ordentliche Portion Neugierde, Spaß am Entdecken und natürlich das Auge fürs Detail. Ich jedenfalls hätte schon Lust darauf, wenn ich dabei denke, wieviel Spaß ich früher an solchen Exkursionen hatte. Auch, wenn ich heute keine Frösche mehr unter meinem Bett halten möchte. Die Katze tuts in dem Falle auch.
Natürlich gibt es auch eine Internetpräsentation, die Ihnen die Eckdaten noch einmal genauer zusammenfasst, falls Sie nun neugierig geworden sind. Ich wünsche Ihnen und Ihren Sprösslingen jedenfalls viel Spaß dabei!
Hartnäckig hielt sich das Vorurteil, dass ,,Latein” – insbesondere an unseren Schulen – immer mehr zu einer toten Sprache mutiert, da sie im alltäglichen Gebrauch nicht mehr einsetzbar ist. Doch da liegt der Volksmund falsch: Denn dieses Sprachfossil wird in Japan – dem Trendsetter schlechthin – schon seit längerer Zeit für eine absolute ,,In”-Sprache gehalten.
Als ich ,,damals” noch die Schulbank drückte, durfte ich mich in der siebten Klasse auch entscheiden, welche Sprache ich lernen möchte: Französisch, Dänisch oder Latein? Ich entschied mich für Dänisch, aber brauchte diese Sprache natürlich niemals wieder, außer dem einen Male, als ich mit meiner besten Freundin in Dänemark in irgendwelchen Dünen mit dänischen Jungs verzweifelt darüber zu debattieren versuchte, ob wir uns nun den Sonnenuntergang ansehen oder doch lieber in die Disco gehen wollen.
Heute kann ich noch ,,klassevejret” sagen, was soviel wie Klassenzimmer bedeutet, aber dann hört es auch schon auf.
Aber Latein? Latein, das war doch die Sprache der Ärzte, der Anwälte und der Biologen? Mein Vater klärte meine Neugierde mit den Worten: ,,Latein lernt man nur, um akademisch anerkannt zu sein” auf und damit war das Thema für mich erst einmal erledigt. Latein sei eine tote Sprache, die kein Mensch mehr braucht, heute verständigt man sich gefälligst auf englisch oder französisch und damit basta!
Doch ganz so einfach, wie uns der Volksmund das weiß machen will, ist es wohl doch nicht, denn wie oben schon erwähnt, ist diese vom Aussterben bedrohte Sprache in Japan stark im Kommen, wie auch Paul Wakai verdeutlicht
Dieser Mann vergleicht diese nämlich mit der derzeitigen ,,Manga-Welle”, die Deutschland vor einigen Jahren ja auch sinnflutartig überrollt hat. Und das soll schon was heißen, denke ich doch dabei bangend an die fünfhundert Bücher in den Regalen meiner kleinen Schwester. Wenn Latein genauso ,,modern” wird, werde ich noch viel heftiger bereuen, Wörter wie ,,klassevejret” gelernt zu haben und bei dem Klassiker nicht mithalten zu können.
Ein weiteres Indiz für das Wiedererstarken ist die Tatsache, dass auch in unseren Schulen die Sprache wieder mehr populärer wird: So lernen derzeit circa 28 Prozent aller Schüler dieses Fach, wobei diese Zahl stetig anwächst, denn es kommen pro Jahr rund 500 – 1.000 Schüler hinzu, die sich für diese angeblich begrabene Sache entscheiden.
Aber auch all diejenigen, die wie ich aus der Schule schon raus sind, müssen nicht darüber zittern, nicht mehr ,,trendy” zu sein: Auch gibt es immer mehr Volkshochschulkurse, die hinsichtlich dieser Problematik Abhilfe schaffen können.
Die Schulzeit ist für viele Erwachsene rückblickend zwar eine anstrengende, aber auch die schönste Zeit des Lebens gewesen. Dabei erinnert sich der ehemalige Schüler im Erwachsenenleben an einen Schulwechsel durchaus mit Wohlwollen.
Insbesondere ein Schulwechsel bedingt durch einen Umzug ist nicht immer ein Zuckerschlecken für das Kind. Neue Umgebung und Schule, neue Klassenkameraden, aber kein neuer Freund in Sicht, das ist erstmal schwer.
Dabei werden Freundschaften im Kindesalter schneller geschlossen. Die sozialen Fähigkeiten der Altersgenossen werden häufig unterschätzt. Die Eltern sollten dennoch einfühlsam bei einem Schulwechsel auf ihr Kind eingehen. Vielleicht gibt es ein Nachbarskind, mit dem anfangs ein erster Kontakt besteht. Auf diesem Wege tankt das Schulkind Selbstvertrauen und baut neue Kontakte auf. Der Schulalltag mit Pausen und Sport bietet schnell Gesprächsstoff zwischen dem Neuen und den Alteingesessenen. Selbst schüchterne Kinder werden, wenn auch langsamer, aufgenommen. Optimal verläuft die Eingewöhnung bei einem Schulwechsel, wenn die neuen Lehrer auf die Situation eingehen können.
Übrigens ein Schulwechsel betrifft fast alle Schüler in ihrem Schulleben. Denn nach der 4. Klasse erfolgt der Übertritt auf die weiteren Schultypen. Meistens verbunden mit einem Wechsel der Schule. Für viele Eltern erfolgt dieser Schritt für ihre zehnjährigen Kinder viel zu früh. Die Eingewöhnung fällt aber leichter, da oftmals bekannte Kinder aus dem gleichen Ort aufeinander treffen.
Ein Schulwechsel wird meistens folgenlos von den Kindern bewältigt oder der Schulwechsel ist auch für die Kinder förderlich. Oftmals sind es die Eltern, die nicht mit der Situation umgehen können.
Im Sommer stehen wieder einmal die großen Ferien vor der Tür und so manche Eltern zerbrechen sich den Kopf, wie sie ihr Kind sinnvoll unterbringen können. Durch die begrenzte Urlaubszeit ist ihnen nicht möglich die Kinder über den gesamten Zeitraum zu betreuen. Also was tun?
Eine sinnvolle Alternative für Schulkinder können Ferienlager sein. Diese Form des Verreisens war lange Zeit als Instrument der DDR-Regierung verschrien, um die kommende Generation auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten. Die Ansicht ist weitestgehend überholt und antiquiert. Ferienlager haben sich inzwischen vollkommen neu orientiert und bieten den Schülern neben erholsamen Momenten auch ein umfangreiches Freizeitangebot. Die Projektleiter der einzelnen Ferienlager haben sogar themenspezifische Konzepte entwickelt, die auf die Interessensgebiete der Jugendlichen abgestimmt sind.
Jungen Menschen, die ihren Interessensschwerpunkt im Bereich Sport haben, können in Ferienlager fahren, die ihre sportliche Entwicklung auch außerhalb der Schule weiter fördern. So gibt es beispielsweise Fußball-Camps, die den Spielern dank ausgebildeter Trainer ein ausgewogenes Training bieten können. Gleichfalls existiert diese Möglichkeit für Schwimmen, Reiten oder Leichtathletik. Andere, die sich mehr mit Technik oder Wissenschaft auseinandersetzen, können Angebote wahrnehmen, bei denen sie Projekte betreuen, neue Experimente und auch wissenschaftliche Einrichtungen kennen lernen.
Das positive an diesen Konzepten ist, dass der Spaß der Jugendlichen immer im Vordergrund steht. Einerseits lernen die Jugendliche neue Menschen kennen, die Gemeinschaft und der faire Wettbewerb werden gefördert und manchmal wird sogar ein verstecktes Talent zu Tage gefördert. Eine Altersgrenze wurde bisher nicht festgelegt, aber für Abiturienten ergibt sich beim Thema Ferienlager eine weitere Perspektive. Einige Anbieter suchen bei ihren Stellenangeboten händeringend nach Betreuungspersonal, das meistenteils auch noch gut bezahlt wird. Also einfach mal ausprobieren.