Rund 300.000 Schulschwänzer soll es mittlerweile in Deutschland geben. Zwar ist die Anzahl in den letzten Jahren nicht massiv angestiegen, doch wird es immer schwieriger die Schüler wieder in das stark leistungsorientierte Bildungssystem zu integrieren. Eine verheerende Entwicklung: Da die Frage nach unqualifizierten Arbeitern sehr viel geringer ist, als noch vor 20 Jahren, ist für viele der Weg in die Armut und Kriminalität vorprogrammiert.
Schulschwänzen ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit, da die Schulpflicht in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist. Das nur vorweg.
Zwar kennen wir alle die Situation, wo kurz vor den Sommerferien mal im Sportunterricht blau gemacht wird, doch ist das, was für einige Schüler nur eine dumme Mutprobe ist, für andere schon längst kein Ausnahmezustand mehr, sondern ganz normaler Alltag.
Man muss deswegen differenzieren, zwischen den Gelegenheits-Schulschwänzern, die z.B. aus Angst vor Mobbing eine Krankheit vortäuschen, und den Null-Bock-Schwänzern, die lieber mit anderen rumhängen, statt die Schule zu besuchen. weiterlesen »
Christliche Eltern, die sich eine Erziehung und Förderung ihrer Kinder an der Schule auch fächerübergreifend wünschen, sind mit einer katholischen oder evangelischen Ersatzschule meist ganz gut beraten. Man muss jedoch nicht zwingend einer dieser Konfessionen angehören, um sein Kind auf eine Schule mit kirchlicher Trägerschaft zu schicken.
Christliche Schulen gelten in Deutschland als Ersatzschulen (Privatschulen) zur staatlichen Schule, wenn sie gleichwertige Schulabschlüsse anbieten. Dafür muss natürlich auch der staatliche Lehrplan eingehalten und unterrichtet werden, doch hat eine christliche Schule darüber hinaus noch die Möglichkeit, je nach Ausrichtung des Trägers, den Unterricht in einem bestimmten Kontext oder auch nach einer bestimmten pädagogischen Überzeugung zu lehren.
Während an staatlichen Schulen die religiöse Themen nur im Schulfach Religion behandelt werden sollten, kann dies an einer christlichen Schule auch fächerübergreifend geschehen.
Da bei Ersatzschulen nur ein Teil der anfallenden Kosten vom Staat getragen werden, sind Schulgelder nötig, die sich nach dem elterlichen Einkommen und der Anzahl der Kinder richten. weiterlesen »
Wandertag in der Schule, dass bedeutet die Natur zu erleben, auch Stadtkindern regelmäßig die Möglichkeit zu bieten aus dem Mief der Großstadt herauszukommen und ganz die Stille der Natur genießen zu können. Leider war das einmal so, heute verkommt der Wandertag zu einem Spaßtag, die Lehrer gehen mit ihren Schülern lieber ins Kino oder ins Schwimmbad.
Wandertage haben in Deutschland eine mehr als 100jährige Tradition. Sie sollen helfen, die Klassengemeinschaft zu unterstützen und zu stärken, indem die Kinder aus ihrer täglichen Umgebung herausgenommen werden, um gemeinsam etwas Schönes in der Natur zu erleben. Viele Kinder verbringen ihre Freizeit mittlerweile fast ausschließlich vor dem Computer und gehen kaum noch raus in die Natur. Und genau da setzt der Wandertag an, als Gegenpol zur virtuellen Welt, bringt er die Kinder in die Natur und lässt sie wieder mit allen Sinnen genießen.
Jedoch findet in den meisten Schulen heutzutage kaum noch ein traditioneller Wandertag statt, vielmehr verkommt der Wandertag zu einem Erlebnistag. Dieser, teilweise schon als Spaßtag bezeichnete, weiterlesen »
Das Schulfach Wirtschaftslehre ist für Kinder und Jugendliche wichtig, da es grundlegende Aspekte ökonomischer Vorgänge und ihre Auswirkungen auf den Menschen und seine Umwelt vermittelt.
Wirtschaftslehre (auch “Wirtschaftskunde” oder in Fächerkombinationen mit Recht und Erdkunde) umfasst viel mehr als die bloße Beschreibung des Wirtschaftskreislaufes. Das Fach soll den Menschen befähigen, das nötige Hintergrundwissen zu erlangen, um selbst eine mündige Person innerhalb der Wirtschaft zu werden.
Einerseits soll mit der Ausbildung in der Schule die Grundlage geschaffen werden, an ökonomischen Vorgängen, wie betrieblichen Abläufen, Zahlungsvorgängen, Vertragsabschlüssen und sonstigen Geschäftsprozessen, teilzunehmen. Andererseits soll der Schüler und insbesondere die Jugend auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden, indem er seine Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer oder Unternehmer, oder auch als Arbeitsloser kennenlernt. Hierfür ist das Erlernen der Methodik essentiell, Gesetzmäßigkeiten und Ordnungsmodelle zu erkennen und so Probleme selbstständig lösen zu können. weiterlesen »
Etwa 8 Prozent aller Schulabgänger, verlassen die Schule ohne Abschluss. Das ist immerhin jeder Zwölfte. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt minimieren sich für solche Jugendlich dadurch enorm.
Eine gute Ausbildung ist wichtiger denn je. Doch wenn es bereits am Schulabschluss hapert, sinken auch die Möglichkeiten im Berufsleben. Besonders an Hauptschulen ist die Rate der Schulabbrecher hoch. Häufig ist Perspektivlosigkeit ein Auslöser: Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für das Abitur, wollen aber im Anschluss nicht studieren sondern gehen in gewerbliche Berufe. Mit ihrer besseren Ausbildung verdrängen sie so zusehends die Haupt- und Realschüler. Deren Motivation, sich anzustrengen, sinkt dadurch natürlich enorm.
“Die Schere zwischen Jugendlichen, die ohne Hilfe keinen Einstieg mehr ins Berufsleben schaffen, und Unternehmen, die immer höhere Anforderungen an ihre Mitarbeiter stellen müssen, öffnet sich zusehends”, so Georg Ludwig Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zu Spiegel online.
Aber auch andere Faktoren weiterlesen »
Wenn Integrationsschulen richtig funktionieren, können sie Kindern einen guten Weg bieten, offener mit dem Thema Behinderung umzugehen. Dies setzt jedoch in erster Linie die Toleranz der Eltern voraus.
Viele Eltern machen sich bereits früh Gedanken über die Zukunft ihres Kindes. Dazu zählt für sie vor allem auch eine gute Schulausbildung. So gibt es bereits verschiedene Modelle, die sich, auch abseits der Regelschulen, den spezifischen Bedürfnissen des Kindes widmen. Genannt seien hier Konzepte wie Waldorf das von Maria Montessori.
Die meisten Eltern haben noch immer Berührungsängste, wenn es um das Thema Integration, also Lernen mit behinderten Kindern, geht. Viele glauben bis heute, eine solche Schulform biete ihrem Kind nicht die gleichen Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten wie an einer regulären Schule, da das Hauptaugenmerk auf der Förderung der Kinder mit Integrationsbedarf liege und somit die Qualität des Unterrichts leiden würde.
Das dies ein gut und lange gepflegter Irrglaube ist, zeigt bereits der Blick auf die Struktur solcher Schulen, wie zum Beispiel der Paul-und Charlotte-Kniese Schule in Berlin: neben integrativen Klassen, also solchen, in denen sowohl behinderte als auch nicht behinderte Kinder gemeinsam lernen, gibt es auch reine Regelklassen sowie Klassen, in denen ausschließlich Kinder mit geistigen und körperlichen Einschränkungen unterrichtet werden. In den Integrationsklassen wird zudem dem Regelschullehrer ein Sonderpädagoge zur Seite gestellt, der speziell auf die Bedürfnisse der Kinder mit Einschränkung geschult ist.
In solchen Klassen gibt es zudem die Möglichkeit einer zielgleichen Integration, also dem Lernen weiterlesen »
Viele Eltern sehen sich aufgrund der bedenklichen Pisastudien-Ergebnisse in Deutschland nach Alternativen zu konventionellen Pädagogik- und Erziehungskonzepten um. Neben der Waldorfschule wird die experimentelle Montessori Pädagogik immer populärer, die sich zur Aufgabe macht, das Kind in seiner individuellen Begabung zu fördern.
Montessori Schulen gibt es bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Entwickelt von der Ärztin und Pädagogin Maria Montessori hat dieses experimentelle Pädagogikkonzept sich zum Auftrag gemacht, das Kind in seinen eigenen Neigungen, Bedürfnissen und Begabungen individuell zu fördern und beim Lernen anzuleiten.
Man geht davon aus, dass das Lernen zu den menschlichen Grundbedürfnissen zählt, es jedoch wenig Sinn macht diesen Vorgang einheitlich zu vollziehen und die Kinder in eine Rolle zu pressen, der sie gar nicht entsprechen. Deswegen können Kinder an der Montessori Schule selbst entscheiden, wann und wie sie lernen, ob sie Aufgaben in einer Gruppe oder alleine lösen. Dabei werden sie von Pädagogen betreut, die das Lernverhalten der Schüler beobachten, interpretieren und versuchen individuell zu fördern. Das heißt jedoch nicht, dass die Kinder machen können, was sie wollen. Auch an der Montessori Schule gibt es Regeln und Pflichtunterricht und die der Unterrichtsstoff entspricht natürlich den Vorgaben des Kultusministeriums. Allein der Weg, wie man sich diese Lernziele aneignet, unterscheidet sich. weiterlesen »
Ob Schwimmbad, Kino oder Museum – mit einem Schülerausweis können Ermäßigungen für Kinder und Jugendliche ermöglicht werden. Das gefällt nicht nur den Schülern selbst, sondern schont auch den Geldbeutel der Eltern.
Der Schülerausweis hat im Wesentlichen zwei Funktionen: Da Personalausweise meist erst im Alter von 16 Jahren ausgestellt werden, können Kinder und Jugendliche bereits vorher einen Nachweis über Wohnort, Schule oder Alter erbringen. Wichtiger sind allerdings die Ermäßigungen, die mit dem Schülerausweis erworben werden können. In vielen Institutionen und öffentlichen Einrichtungen spart man häufig bis zu 50% des Eintrittsgeldes. Mitunter können Schüler mit dem Ausweis auch kostenlos Angebote nutzen. Auch im öffentlichen Nahverkehr ermöglicht der Ausweis sinnvolle Rabatte.
In den meisten Bundesländern erhalten die Schüler ihren Schülerausweis ab der fünften Klasse, spätestens jedoch mit Eintritt in eine weiterführende Schule wie zum Beispiel dem Gymnasium. Dies ist auch sinnvoll, denn Drittklässler haben wohl kaum Schwierigkeiten, Ermäßigungen für ihr Alter durchzusetzen. Abiturienten dagegen wirken äußerlich reifer und benötigen daher den Nachweis, noch Schüler zu sein. Schülerausweise gelten immer für ein Schuljahr und werden jährlich verlängert. Sie sind für die Kinder kostenlos, lediglich das Passfoto, das dazu gereicht werden muss, tragen die Schüler beziehungsweise ihre Eltern selbst. weiterlesen »
Wie steht es eigentlich um das Schulessen an deutschen Schulen? Wir schicken unsere Kinder in die Schule, bezahlen das Essensgeld und meinen sie wären gut versorgt. Leider ist das nur an wenigen Schulen der Fall. Die Schulverpflegung ist oft nur mangelhaft und auch viele Ernährungswissenschaftler schlagen Alarm wenn es um die Mahlzeiten der Kinder geht.
Es heißt doch, dass ein gesunder Geist nur in einem gesunden Körper leben kann. Wie kann es die Regierung und das Bildungswesen da vereinbaren der Zukunft unseres Landes ein schlechtes Schulessen zu servieren? Denn das Mittagessen in den Schulen ist nicht gesund. Oft bekommen die Kindern Frittiertes, helle Nudeln, oder Schweinefleisch. Frisches Gemüse ist da oft Mangelware.
Der Abistreich ist an vielen deutschen Gymnasien Tradition. Viele Schüler und Abiturienten in Spe bereiten den Moment nach den bestandenen Abiturprüfungen schon ein ganzes Schuljahr vor, um es dann am letzten Tag unter einem bestimmten Motto in der Schule richtig krachen zu lassen.
Der Abistreich, auch Abi-Gag genannt, kann und sollte auf jeden Fall eine witzige Angelegenheit sein. Humor ist ja meist eine subjektive Angelegenheit, deswegen sollten Schüler aus Rücksicht auf ihre Mitmenschen auf jeden Fall gründlich überlegen, ob das Motto ihres Jahrgangs denn wirklich ein unschuldiger Spaß ist. Gewalt und Sachbeschädigung sind absolut tabu! Auch wenn man sich vielleicht darauf gefreut hat, dem verhassten Mathematiklehrer mal richtig die Meinung zu geigen. Sowas trägt man mit Größe im persönlichen Gespräch aus, um nicht allen anderen den Spaß zu verderben. Wer will schon nach dem bestandenen Abitur eine Strafanzeige riskieren? weiterlesen »