Pisabesieger

Schlauer als die Polizei erlaubt
 


Archiv: Allgemein

Hochbegabung erkennen

Autor: Julia
abgelegt in: Allgemein,Ausbildung,Schule

,,Der Philip stört andauernd den Unterricht!” – Bei so einem Satz schrillen schnell die Alarmglocken vieler Eltern. Da fluten Schlagworte wie ,,Hyperaktivität” oder ,,hochintelligent” die erhitzten Köpfe und es wird herum gerätselt, was nicht stimmt, mit dem Jungen. Einfach nur faul oder tatsächlich hochbegabt?

Mathematik © onow/Pixelio

Ich entsinne mich noch genau, wie mein sechsjähriger Bruder mich vor versammelter Mannschaft völlig blamiert hat. Ein Mädchen wollte etwas über ein bestimmtes Sternenbild wissen und ich – die überstolze große Schwester – habe mich natürlich sofort in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gedrängelt und weiterlesen »


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,,Mobbing” in der Schule

Autor: Julia
abgelegt in: Allgemein,Schule

,,Hör mal, wie der spricht!” – ,,Und wie der überhaupt aussieht!” – Kinder können untereinander recht böse zueinander werden, insbesonders in der Schule wird ,,gemobbt” bis es eskaliert.

Kind mit Maus © Pixelio/grafhp

Wissen Sie, wie es ist, ausgegrenzt zu werden? Wenn man mit seinem Pausenbrot alleine in der Ecke steht und zusehen darf, wie andere ihren Spaß haben – sowas kann sehr verletzen.
Aber das ist noch die harmlosere Form von dem sogenannten ,,Mobbing”, wie das ,,Fertigmachen” von anderen heute denglisch ausgedrückt wird.

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Seit einigen Jahren nun schon wird das Fach Englisch auch in der Grundschule unterrichtet, doch noch immer sind viele Eltern skeptisch, inwiefern das eigentlich sinnvoll ist.

Spielerisch englisch lernen: Das war der Grundgedanke der Idee, die Fremdsprache schon ab der ersten Klasse einzuführen. Doch wie das mit neuen Ideen oftmals nunmal so ist: Erst einmal werden sie kategorisch abgelehnt, insbesondere von konservativen Eltern, die lieber auf bewährte Muster zurück greifen, anstatt sich einmal über den Tellerrand zu wagen.

Dabei kann man die schwammigen Vorurteile schnell aus dem Weg räumen. Ein Argument beispielsweise besagt, dass der zusätzliche Unterricht das Kind zusätzlich belastet. Blödsinn! Denn die Betonung liegt hier auf ,,spielerisches Lernen”, was soviel bedeutet, dass die Kleinen auf lockere Art und Weise an die Sprache heran geführt werden. Die Gewichtung liegt auf dem kreativen, freien Teil des Lernens, nicht auf den zwanghaft effektiven. Kein Kind wird gezwungen, englisch zu sprechen, sondern entscheidet selber, wie weit es gehen möchte. Von wegen belasten, so macht die Schule doch wieder richtig Spaß!

Also wie zu vermuten, habe ich eine sehr positive Meinung über die Einführung des Faches. Aber auch deshalb, weil ich bei meinem Nachbarskind, welches ich regelmäßig mit seinen Hausaufgaben betreue, eine wirklich positive Entwicklung ausmachen durfte. Sie liebt die Sprache, spielt und experimentiert sehr viel damit, integriert sie sogar in ihre Freizeit, wenn sie mit anderen Kindern spielt. Und so gesehen bin ich mir sicher, dass sie auf einer weiterführenden Schule es sehr leicht haben wird, in die Sprache einzusteigen, da ihr Unterbewusstsein schon eine frühe, positive Prägung erfahren hat. Offenheit ist hier das Zauberwort! So sollten gerade Eltern viel offener und zugänglicher für neue Ideen sein, da sie immerhin verantwortlich für die Entwicklung unserer Zukunft sind, wenn ich es einmal pathetisch sagen darf!


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Studentenbaby

Autor: Julia
abgelegt in: Allgemein,Bildungspolitik

Zwar schon länger her, aber immer noch gut: In Hamburg dachten sich Studenten eine besonders provokante Art der Demonstration aus und gründeten das sogenannte ,,Studentenbaby”.

Kind © Pixelio/kklausi

Da lag ein himmelblauer Flyer in meinem Fahrradkorb mit einem süßen Kleinkind bedruckt. Die Information auf dem Blatt war nur dürftig: Da war von Babys die Rede, Studentengebühren und Studentinnen, die helfen wollen. Aha. Ein Klick auf die damalige Webseite eröffnete: Für 500 Euro, also die Gebühren für ein Studien-Semester, würde eine Studentin nach Wahl als Leihmama fungieren. weiterlesen »


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Foto in der Bewerbung

Autor: Julia
abgelegt in: Allgemein,Ausbildung

Die richtige Bewerbung ist bei der Jobsuche das A und O! Wer da keinen bleibenden, positiven Eindruck hinterlässt, hat auch keinerlei Aussichten auf Erfolg. Dabei war das Foto immer sehr aussagekräftig, doch seit 2006 dürfen Personalabteilungen ganz offiziell keines mehr verlangen.

Bewerbung © Pixelio/Berwis

Mir wurde in der Schule noch fest eingebläut, dass das richtige Bewerbungsbild das Wichtigste ist. Bei wem das Lächeln nicht stimmen würde, der würde gleich aussortiert. weiterlesen »


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Einführung des Zentralabiturs

Autor: Julia
abgelegt in: Allgemein

An vielen Gymnasien wird nun das Programm des Zentralabiturs durchgeführt, um die Qualität unserer Schulen auf ein gleiches Niveau zu bringen. Aber ob das tatsächlich so effektiv ist, wie behauptet, ist und bleibt bestritten.

Prüfung © Pixelio/Berwis

Als ich auf dem technischen Gymnasium (welches nun offiziell berufliches Gymnasium heißt) anfing, wurde auch heiß darüber diskutiert, dass die Einführung des sogenannten ,,Zentralabis” immer näher rückt und ob dies tatsächlich sinnvoll wäre. weiterlesen »


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Heftig wird darüber diskutiert, ob es nicht sinnvoll wäre, die Hauptschule in ihrer jetzigen Daseinsform abzuschaffen – diese Idee findet immer mehr begeisterte Anhänger.

Mobbing © Pixelio/hofschlaeger

Schon mit der Einführung der Gesamtschule kam die allgemeine Überlegung auf, inwiefern die Hauptschulen noch ihren Sinn erfüllen. weiterlesen »


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Schuluniform – Ja oder Nein?

Autor: Julia
abgelegt in: Allgemein

Seit einigen Jahren schon ist dies ein immer wieder aufflammender Streitpunkt: Sollen Schüler einheitliche Kleidung tragen oder würde sie dies in ihrer Individualität zu weit einschränken? Heftige Kritiker gehen sogar soweit, die Befürwortung mit dem Nazi-Regime zu vergleichen!

Ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern, als diese Diskussion ein Brennpunkt gewesen ist. Natürlich waren wir Schüler dagegen, dass wir uns einem – auch noch von Lehrern auferlegten! – Einheitsbrei unterordnen sollten, wo wir doch alle etwas auszudrücken hatten! Da waren die Punks mit ihren Nietenarmbändern, die Mädchen mit ihren sehr teuren und vor allen Dingen sehr pinken T-Shirts und die Kiffer mit ihren Dreads und zerrissenen Jeans.

Doch der eigentliche Aufhänger war schon nachzuvollziehen: Mein damaliger Schulkollege Peter kam regelmäßig mit einem T-Shirt in die Schule, auf dem gedruckt stand: ,,people = shit”. Unser Direkter verbot es ihm – Peter beschimpfte ihn als spießig. Wer von beiden hat Recht?
Ist so ein Kleidungsstück einfach nur provokant oder sollte man so weit gehen, zu sagen: Es ist diskriminierend?
Peter jedenfalls meldete sich von der Schule ab, trug sein heißgeliebtes T-Shirt auch weiterhin, während in unserer Schule fieberhaft überlegt wurde, inwiefern es sinnvoll ist, eine Schuluniform einzuführen.

Anzug © Pixelio/Stihl024

Ein Gesichtspunkt hierbei ist das Mobbing. So sollen junge Leute davor geschützt werden, anhand ihrer Bekleidung beurteilt zu werden und die Chance bekommen, sich anhand ihres Charakters und ihrer Persönlichkeit zu ,,beweisen". Andererseits werde man aber auch in seiner Individualität eingeschränkt, wo man doch anhand seines Äußeres auch sein Inneres ausdrücke.
Besonders hitzige Temperamente lehnen sich sogar so weit aus dem Fenster, die Einführung als den Versuch der absoluten Gleichstellung zu betiteln.

Eine schwierige Frage also, die so einfach nicht zu beantworten ist. Wobei meine damalige Schule diese Problematik ganz geschickt mit einem Kompromiss gelöst hat: Es wurde einfach ein einheitlicher Pullover eingeführt mit einem - von einer Schülerin entworfenen - Schullogo, der angeboten, aber nicht zum Pflichtprogramm gemacht wurde.

Ich für meinen Teil bin genau für so einen Kompromiss. Wieso denn immer gleich ins Extreme gehen? Wie wäre es denn, wenn man es einer Schule aus Hamburg nachmacht, die sich darauf geeinigt hat, dass die Schulkleidung erstens altersgemäß ist (also sich an der derzeitigen Mode orientiert), aus verschiedenen, wählbaren Objekten besteht und noch dazu von den Schülern einfach mitgestaltet wird?! So werden die direkt Betroffenen mit einbezogen und nicht einfach nur übergangen und zweitens müsste sich so niemand mehr durch ein T-Shirt, welches solch provokante Aufschriften besitzt, angegriffen fühlen. Problem gelöst und alle gehen glücklich nach Hause. Schade nur, dass es nicht so einfach ist.


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Super Idee: Zum 10. Tag der Artenvielfalt bietet GEO einen Wettbewerb an, in dem Arbeitsgemeinschaften und Schulklassen beweisen dürfen, was für biologische Spürnasen sie sind. Dieser findet am 14. Juni 08 statt und fordert auf, unserer Natur bewusst näher zu kommen.

Erinnern Sie sich? Wie Sie damals mit einer Lupe bewaffnet über das Gras robbten und das Leben erforschten? Waren Sie eine besonders ausgekochte Sorte von Kind, so haben Sie vielleicht sogar kleine Ameisen anhand des Sonnenlichtes verkokelt oder Schneckenrennen veranstaltet. Ich persönlich habe ja immer kleine Frösche in selbst gebastelten Terrarien gehalten, aber das ist wohl eine andere Geschichte. Jedenfalls geht es bei diesem besonderen Tag darum, diese Neugierde erneut zu wecken und innerhalb von vierundzwanzig Stunden besonders viele Tier- und Pflanzenarten zu entdecken.
Diese Aktion ist sogar die größte Feldforschungsaktion ganz Mitteleuropas!

Der angesprochene Wettbewerb gilt für alle Schüler jeder Altersklasse, die mit Lehrer oder Experten bewaffnet das ,,Leben der anderen” dokumentieren möchten. Und hierbei ist Kreativität gefragt, denn es wird die beste Präsentation mit einer fünftägigen Klassenfahrt ins ,,Wildtierland” nach Mecklenburg-Vorpommern prämiert. Dabei haben die Schüler bis zum 10. Juli 2008 Zeit, ihre Ergebnisse einzusenden.Offensichtlich erfreut dieser Tag sich an außerordentlicher Beliebtheit: Im vergangenen Jahr machten über 20.000 Personen mit, dabei ist es egal, was für Vorwissen Sie mitbringen, wichtig sind hierbei eigentlich nur eine ordentliche Portion Neugierde, Spaß am Entdecken und natürlich das Auge fürs Detail. Ich jedenfalls hätte schon Lust darauf, wenn ich dabei denke, wieviel Spaß ich früher an solchen Exkursionen hatte. Auch, wenn ich heute keine Frösche mehr unter meinem Bett halten möchte. Die Katze tuts in dem Falle auch.

Natürlich gibt es auch eine Internetpräsentation, die Ihnen die Eckdaten noch einmal genauer zusammenfasst, falls Sie nun neugierig geworden sind. Ich wünsche Ihnen und Ihren Sprösslingen jedenfalls viel Spaß dabei!


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Laut einem Artikel des Spiegel vom 10. Mai hat die einst als letzte Rettung für Sitzenbleiber gestempelte Nachhilfe eine neue Funktion erhalten: Die des verlängerten Unterrichtes für durchschnittliche Schulkinder.

Danach nutzen viele Eltern die Nachhilfe auch, wenn keine gravierenden Probleme in der Schule vorliegen und investieren damit zusätzlich Geld in die Bildung des Kindes. Die Nachhilfe als zusätzliche Lernhilfe also.

Diese Beobachtung kann ich vom anderen Punkt des Geschäftes aus bestätigen. Ein Freund von mir gibt seit Jahren Nachhilfe in Mathematik, seine Haupteinnahmequellen haben sich von planlosen Erstsemesterstudenten zu motivierten Kindern gutsituierter Bildungsbürger gewandelt. Die Nachhilfe ist also immer mehr zur “Zusatzhilfe” geworden.

Ich sehe das nicht so schlimm, wie der Spiegel es malt. Es stimmt schon, dass die Eltern ihre Kinder durch Nachhilfe in der Konkurrenzsituation “Schulklasse” besser darstehen lassen und dass weniger gutsituierte Eltern diese Möglichkeit nicht haben. Trotzdem beeinflusst das Abschneiden der Kinder in früheren Klassen über durchschnittliche Leistungen hinaus die Abiturleistung bestenfalls marginal. Natürlich, mit einer sehr schlechten Leistung kommt das Kind nicht aufs Gymnasium, aber alles darüber hinaus ist meiner Meinung nach überflüssige Kosmetik.

Da sollten die Eltern der Kinder lieber mehr Geld für Schulbücher ausgeben und ansonsten Zeit mit ihren Sprösslingen verbringen, um ihre sozialen Fähigkeiten zu stärken. Der Zeitpunkt, wo es auf das Lernen wirklich ankommt, beginnt meiner Meinung nach erst ab der 9. Klasse.


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