Die Resultate der Pisa Studie 2010 sind nun publik und Deutschland darf endlich aufatmen. Die neuen Ergebnisse der Studie zeigen eine deutliche Verbesserung im deutschen Bildungssystem. Doch an die Spitzenländer kommt Deutschland immer noch nicht ran.
Über eine halbe Millionen Schüler in Deutschland wurden bei der diesjährigen Pisa Studie geprüft. Wie im Jahr 2000, konzentrierte sich diese Studie vor allem auf das Leseverständnis der 15 jährigen. Aber auch die mathematischen und naturwissenschaftlichen Themengebiete wurden getestet.
Laut einer Studie der Fachhochschule Pölten steigern, entgegen aller Annahmen, Handys die Lernleistung von Schülern. Auf der International Conference on Education, Technology and Computer ( ICETC 2010 ) wurden diese überraschenden Ergebnisse nun dem breiten Publikum vorgestellt.

Bis vor kurzem ging man noch davon aus, dass Handys und eine erhöhte Nutzung des Computers auf Schüler eher ablenkend wirkten und somit der Förderung, sowie den Lernerfolgen von Schülern im Weg stehen. Mitarbeiter der Fachhochschule St. Pölten stellten nun auf der ICETC 2010 den Gegenentwurf dieser These vor. Laut ihrer Studie weiterlesen »
Am 24. Juni 2010 ist die Premiere des Kinder 2010 Kongress und die Veranstalter haben keine Kosten und Mühen gescheut, um offenstehende Fragen zu dem Thema „Digital Natives“ , zu klären.Der Kinder 2010Kongress findet in dem Odysseum in Köln statt.
Kinder 2010 Kongress – Was sind „Digital Natives“ ?
Der Kinder 2010 Kongress, setzt sich mit den Entwicklungen der „Digital Natives“ auseinander. Unter „Digital Natives“ versteht man die Generationen ab 1980, die bereits mit Technologien wie Computern weiterlesen »
Heute las ich über eine Statistik, die besagt, dass viele deutsche Bürger aus türkischer Abstammung, ihr zweites Heimatland nach abgeschlossenem Hochschulstudium wieder verlassen und im Ausland ihr berufliches Glück suchen.
Eine ganz schön prekäre Thematik, die da angesprochen wird, würde ich meinen. Bezüglich unserer Integrations-Politik sind unsere türkischen Bewohner alles andere als begeistert. Sie beschweren sich, dass sie sich die größte Mühe geben, einen brillianten Schulabschluss hinzulegen, anschließend ein erfolgreiches Studium – und am Ende eine Absage nach der anderen kassieren. weiterlesen »
Tja, mal wieder steht die Hauptschule im Mittelpunkt der schulischen Aufmerksamkeit. Und mal wieder hat die Schule keine Sympathie- und/oder Pluspunkte gesammelt. Die PISA-Studie macht ganz deutlich, wo wir mit unseren Hauptschulen stehen: ganz unten.
,,Restschule” schimpft sie sich nun schon in den Lehrerzimmern. Es wird nervös mit den Füßen geschart und verstohlene Blicke in den Kaffee geworfen, wenn es um die bange Frage geht, was aus dem ,,sozialen Auffangbecken” unserer Gesellschaft nun werden soll. Lehrer haben keine Lust, unmotivierte Schüler zu unterrichten, die keine Perspektive sehen und deshalb auch wirklich nicht mehr haben. Und die Politik eiert auf schlechten Reformen herum und drückt sich vor einer klar definierten Antwort.
Angeblich könnten viele Hauptschüler nicht einmal Mathematik auf Grundschulniveau. Und die englische Sprachbarriere ließe sich auch nur schwer niederreißen. ,,Eine gemeinsame Förderinitiative” braucht es, hieße es weiter. Konkret bedeutet das, dass die Hauptschulen aus den allgemeinen Vergleichstests rausgenommen werden. Gesellschaftliche Randfiguren – nun auch politisch definiert. Na toll! Wenn das mal nicht ein klasse Anfang ist… weiterlesen »
Kurz vor der nächsten Pisa-Veröffentlichung wird es noch einmal stürmisch auf den politischen Stammtischen. Jetzt geht es um die Lehrer, die motiviert werden sollen.
Ob man Überstunden schiebt oder pünktlich um 13:45 Uhr das Schulgebäude verlässt – Lehrer werden alle gleich entlohnt. Es gibt keine Zusatz-Leistungen, keine Prämien, kein BonBon für die überlasteten Pädagogen. Nicht einmal ausgezeichnet oder gerühmt werden die Menschen, die das Beste aus unseren Zöglingen heraus holen.
Das soll anders werden. Heftig wird verlangt, dass auch Lehrer nach Leistungen bezahlt werden sollen. Denn um Schüler zu motivieren und aus ihrer Lethargie zu reißen, braucht es frischen Wind in den Segeln. Und für so ein Aufbegehren braucht es ordentlich Rückenwind – in Form von Selbstbewusstsein, Enthuiasmus und Euphorie. Das Wissen, das, was ich da tue, lohnt sich. Auch irgendwann für mich. weiterlesen »
Offensichtlich hat sich vieles im Bewusstsein der Schüler getan. Denn während früher Schuluniformen absolut verpönt waren, werden sie mittlerweile als ,,ganz okay” befunden. Auch einzelne Schulen zielen positive Resonanz.
Vor längerer Zeit schrieb ich ja schon einmal über die Diskussion der Schuluniform, welche Vor- und welche Nachteile sie bringen würde. Tatsächlich scheint der positive Aspekt immer mehr zu überwiegen. Viele Schulen, die das Experiment gewagt haben, sind begeistert. Und auch die Schüler selber finden es klasse. weiterlesen »
In vierzig Städten wurde heute demonstriert. Schüler gingen auf die Straßen mit wütenden Parolen. Die Schulpolitik lässt zu wünschen übrig – das wissen wir alle. Aber jetzt sind sogar die Schüler selbst wütend und ungehalten.
,,Bildungsblockaden einreißen!” war das Motto der Aktion, die von ,,schulaction” ins Leben gerufen wurde. Das Schülerbündnis rief die Jugendlichen dazu auf, den Unterricht heute zu schwänzen und stattdessen auf den Straßen nach mehr Bildungsgerechtigkeit zu verlangen.
Als ob man einem Verdurstenden Wasser gibt, strömten die jungen Menschen aus den Klassenzimmern. weiterlesen »
Die Frage, was man mal werden will, später, beschäftigt die Jugendlichen schon früh. Denn die Karriere will ja sorgfältig geplant sein!
Die Träume der Schüler sind meistens recht hoch gesteckt. Das alleine für sich ist kein Wunder – oder was wollten Sie damals werden? Prima Ballerina vielleicht? Oder Popstar? Vielleicht aber auch Schauspieler, Model oder etwas ähnlich extravagantes? Und was sind Sie heute? Sekretärin? Buchhalter? Irgendwie ganz schön weit weg von den damaligen Träumen.
Interessant ist, was die Schüler sich heute so wünschen. Beeinflusst wird deren Vorstellung nämlich von der verteufelten Medien-Plattform Nummer eins, dem Fernsehen. Genau, denn die meisten wollen bei ProSieben arbeiten. Oder Paris Hilton werden. Witzig, finden Sie? Wohl kaum, denn das ist leider kein Scherz, sondern die nackte Wahrheit.
Schöner ist da schon, dass viele auch Polizisten werden wollen – ebenfalls ein Trend. Einer, der zumindest ein wenig in die Richtung ,,Sinn und Verstand” geht.
Befremdlich finde ich da jedoch nur, dass Paris Hilton unserer beweihräucherten Zukunft als Vorbild dient. Ich frage mich nämlich, was unsere Kiddies an dieser Frau finden und was sie ebenfalls gerne hätten. Ihr platt gedrücktes Hunde-Gesicht? Ihre Hungerhakenfigur? Ihre anstrengenden Zicken-Allüren? Oder aber ihr schwarzes Loch an der Stelle, wo sie ihr Gehirn hätte haben müssen? Beängstigend, dass diese Frau auch noch angeneidet und angehimmelt wird.
Das einzige, was diese Frau wirklich hat, ist Papis Geld. Und das ist etwas, das wir uns auch selber erarbeiten können, wenn wir es denn so unbedingt gerne hätten – indem wir Anwältinnen werden oder Ärzte, ach nee, die verdienen ja auch nicht mehr so gut. Na, dann eben Unternehmensberaterin oder so etwas gruseliges. Oder noch besser: Wir finden schnellstens heraus, was wir uns wirklich wünschen, als das, was uns die Gesellschaft als authentischen Wunsch verkaufen möchte.
Die Bildungspolitik plädiert mehr für fundierten Schwimmunterricht.
Ich habe mein Seepferdchen ja mit sechs absolviert, aber eher mürrisch und zähneknirrschend ließ ich mich auf die Plantscherei ein. Und nachdem ich genug Wasser geschluckt hatte, um mein Seepferdchen an meinen Badeanzug nähen zu dürfen, reichte es mir auch. Meinen Freischwimmer habe ich heute noch nicht
. Aber genau das kritisiert unsere Politik neuerdings, denn zu wenige Grundschüler könnten nach Absolvieren der vierten Klasse immer noch nicht schwimmen und das sei ein ,,gravierendes Problem”. weiterlesen »