Die Bundesregierung fordert, dass in Deutschland mehr Migranten als Lehrer eingestellt werden müssen. Das Programm des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge könnte vor allem für ausländische Schüler eine Chance sein, die in dem Lehrer ein Vorbild sehen.
Das Integrationsprogramm des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wird nicht erst seit der Debatte über Thilo Sarrazin neu diskutiert. Der Bundesinnenminster Thomas de Maizière räumt zwar ein, dass die Probleme der Integration verschlafen wurden, aber schon länger ein neues Programm vorbereitet wird. Ein Kernpunkt der neuen Integrationspläne ist es mehr Migranten als Lehrer im Klassenzimmer einzusetzen.
Migranten als Lehrer – Die Hintergründe
Zum einen gibt es in Deutschland ein Lehrermangel, dem mit bestimmten Maßnahmen entgegen gewirkt werden muss. Man muss Abiturienten für ein Lehramtsstudium begeistern. Vor allem die jungen Leute mit Migrationshintergrund müssen für den Lehrerberuf geworben werden.
Lehrer sind für jeden Schüler wichtige Ansprechpartner und Vertrauenspersonen. Da an deutschen Schulen auch Kinder mit Migrationshintergrund unterrichtet werden, könnten Lehrer mit ausländischen Wurzeln diese Schüler besser verstehen und eine Vertrauensbasis aufbauen. Außerdem erhofft sich die Politik mit diesem Vorhaben, dass sich auch die Eltern mehr für die schulischen Angelegenheiten ihrer Kinder interessieren und mehr in die Angebote der Schule eingebunden werden. Die sprachlichen Probleme spielen dabei dann keine Rolle mehr.
Weitere Punkte des neuen Integrationsprogramms