Pisabesieger

Schlauer als die Polizei erlaubt
 


Fast jedem ist es schon einmal passiert: Freunde und Arbeitskollegen tuscheln hinter dem Rücken oder man wird plötzlich nicht mehr eingeladen. Und meist sucht man die Schuld bei sich und fragt sich: “Was habe ich wohl verbrochen?”
Diese Form von Mobbing geschieht in allen Bereichen des täglichen Lebens und es trifft alle Altersschichten. Selbst in der Schule sind Schüler nicht vor Mobbing geschützt. Wurden früher Kinder, die nur gute Noten schrieben, als Streber bezeichnet, kann es sein, dass sie von anderen Mitschülern ausgegrenzt werden. Auch wer heutzutage z.B. keine Markenkleidung trägt, bekommt das stark zu spüren.

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Abiball flickr ©Zeitfixierer

Sie ist eine wichtige, aber auch anstrengende Zeit: die Abiturzeit. Und nach zwölf oder dreizehn Jahren heißt es dann endlich feiern, feiern, feiern. Der Abiball will aber auch geplant und organisiert werden. Und hierfür muss so einiges berücksichtigt werden. So müssen Datum, Ort und Rahmenprogramm des Abiballs festgelegt werden. Ebenso sind Entscheidungen über die Dekoration, das Buffet, die Musik und den Photographen zu treffen. Und auch die Abendkasse, Garderobe und Theke muss organisiert werden. Aber das ist beileibe nicht alles. Ein Abiball zu planen und zu organisieren ist somit eine Herausforderung.

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Die Ferien sind für die meisten Schüler die lang ersehnte Zeit des Erholens und Nichtstuns. Den ganzen Tag haben sie Zeit sich mit ihren Freunden zu treffen, das Schwimmbad zu besuchen oder sich einfach von dem vergangenen Schuljahr zu erholen.

Doch lernschwache Schüler oder Schüler die eine Nachprüfung zu Beginn des neuen Schuljahrs erwartet, kommen nicht in den Genuss dieses Privilegs, sondern müssen in den Ferien den Stoff aufarbeiten, den sie in der regulären Schulzeit versäumt haben. Diese Schüler müssen durch Zusatzunterricht gefördert werden, damit sie ihre Wissenslücken schließen und problemlos in das neue Schuljahr starten können. Viele Anbieter von Schülernhilfen bzw. Nachhilfe haben deshalb in den Ferien besondere Angebote, bei denen die entstandenen Lücken schnell geschlossen werden können, indem sie oft Einzel- oder Kleingruppenunterricht anbieten, bei dem der Lehrer sich ganz auf den Schüler konzentrieren kann und somit schnelle Lernerfolge garantiert sind.

Die Schüler lernen in den verschiedenen Formen des Ferienunterrichts neue Lernmethoden, wie das Karteikartensystem, kennen und finden heraus, welche Lernstrategien für ihren Lerntyp den besten Erfolg versprechen. Aber auch der Spaß kommt in den Ferien beim Lernen in den Ferienschulen nicht zu kurz und so sind die meisten Schüler am Ende der Zeit froh den Unterricht besucht zu haben und können mit einem positiven Gefühl und gut vorbereitet nach den Ferien das neue Schuljahr beginnen.


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Es steht wahrlich nicht gut um die deutsche Schullandschaft. Denn den Schulen fehlt es immer häufiger an jungen Nachwuchskräften. Und das nicht allein in Berlin und Hamburg, sondern im gesamten Bundesland. Der Lehrernotstand ist inzwischen so groß, dass die Bundesländer immer aggressiver um den jungen Nachwuchs kämpfen. Erste Anzeichen lassen sich bereits im Bundesland Hessen beobachten. So wirbt der Kultusminister Jürgen Banzer großflächig für den Beruf des Lehrers. In Zeitungsanzeigen, auf Großplakaten und an Bushaltestellen sind leere Regiestühle zu sehen, die mit Lehrern in den gesuchten Schulfächern Latein, Physik, Musik und Chemie besetzt werden wollen. Die Werbeoffensive kostet dem Bundesland Hessen 240.000 Euro. Und das Bundesland Hessen verspricht den neuen Lehrern so einiges: längerer Beamtenstatus, bessere Karriereaussichten und höheres Verdiensteinkommen. Die Schulen jagen sich die Lehrkräfte gegenseitig ab.

Lehrermangel und leere Klassenzimmer © Flickr dcJohn

Die deutschen Lehrer werden älter, aber nicht jünger. Zudem soll sich in den kommenden 15 Jahren die Hälfte der deutschen Lehrer in den Ruhestand verabschieden. Aber der junge Nachwuchs für die frei werdenden Lehrerstellen fehlt. Daher setzen die deutschen Schulen zunehmend auf Quereinsteiger und auch ausländische Schulkräfte.

Der große Lehrermangel an den deutschen Schulen bedingt natürlich auch den Unterrichtsausfall. Und wenn dann noch die Vertretung der Vertretung der Vertretung fehlt, ist das deutsche Bildungssystem einfach nur erschreckend, nicht in Berlin.


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Immer häufiger klagen Lehrer gegen den neuen Schüler-Trend ,,Spickmich”, ein Internetportal, wo Schüler den Spieß einfach mal umdrehen und ihre Lehrer benoten.

Abschlusszeugnis © Pixelio/comed

Wer kennt das nicht? Man kaut gefrustet auf seinem Bleistift herum und fühlt sich nicht ernst genommen, die schlechte Note nagt am Selbstwertgefühl und nicht selten ist der Lehrer Schuld an der ganzen Misere: Die Aufgaben der Klausur waren viel zu schwer, der Unterricht sei zu lasch oder aber der Lehrer unfähig, zu erklären. weiterlesen »


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Viele Schüler klagen über zuviele Hausaufgaben, zu wenig Freizeit, würden lieber Fußball spielen anstatt zu lernen. In China ist das anders. Auch heute sind viele Unterrichtsmethoden veraltet, alte Traditionen werden oftmals aus Angst und Achtung nicht gebrochen.

chinesischer Glücksbringer © Pixelio/Cornerstone

Dass die Chinesen besonders leistungsbereit sind, ist keine Neuigkeit. Aber auf heranwachsenden Schülern liegt oftmals ein großer Druck, dem sich nur die wenigsten entziehen können. weiterlesen »


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Sobald die Nachrichten im Fernsehen kommen, driften junge Leute einfach ab. Denken an die nächste Party oder an den aktuellen Schwarm. Doch oftmals nicht aus Desinteresse, sondern einfach aus Unverständnis.

Zeitung © Pixelio/pixel-vun

Viele Jugendliche haben keine Ahnung, wenn es um unsere Wirtschaft und ihre Beschaffenheit geht. Da sie keinen Bezug dazu haben und auch nicht finden, lassen sie das Thema – trotz vorhandenen Interesses – meistens wieder fallen, ohne es je richtig berührt zu haben. Die Hürde des Unwissens ist einfach zu hoch, als dass sie mit Leichtigkeit erklommen werden möchte.

Deswegen kann ich dem Vorschlag, Ökonomie als Schulfach einzuführen, nur zustimmen. Denn die Fernsehsender kommen dieser Problematik schon mehr als genug entgegen: Fremdworte werden erklärt oder abgewürgt, schwierige Zusammenhänge anhand von Grafiken vereinfacht und die Sendezeiten verlängert. Doch trotz allem ist ein gewissen Grundwissen einfach vonnöten. Und da kommt eben die Schule mit ins Spiel.

Wissen macht Spaß! – Auch, wenn das spießig klingt und jeder Schüler spätestens hier schreiend davon rennt: Auch den Schülern macht Wissen Spaß. Wenn sie vor dem Tv sitzen und dem Nachrichtensprecher folgen können, fühlen sie sich als Teil der Gesellschaft, können teil haben am Geschehen und werden so auch ermutigt, darin einzugreifen, indem sie zum Beispiel einen wirtschaftsspezifischen Beruf ergreifen. Alles ist möglich – lautet da die Devise.


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Kurz vor den Zeugnissen noch einmal ,,so richtig Gas geben” – damit verlangen viele Eltern manchmal schon zuviel von ihren Kindern.

Prüfung © Pixelio_hofschlaeger

Hat das Kind schon wieder ,,nur” eine Vier in Mathe mit nach Hause gebracht, herrscht zuhause erstmal dicke Luft. weiterlesen »


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Ein großes Problem vieler Schulen ist die Verbreitung und Vermarktung von Drogen aller Art auf dem Schulhof.

Drogenrausch © Pixelio/Clarissa_Schwarz

Dass Jugendliche vor dem chemischen Absturz auf dem Schulhof nicht sicher sind, das macht vielen Eltern berechtigterweise Angst. Sogar ich als Landei wusste auf unserer Dorf-Schule, wo die Kühe neben dem Klassenzimmer grasen, sehr genau, wer und wo das Gras auf welchem Klo ,,vertickte” – obwohl ich selber nie davon Gebrauch machte, aber man wusste es eben einfach. weiterlesen »


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studiVZ ist wohl DAS Wort des Jahres! Als Student durfte man letztes Jahr dort nicht fehlen, mittlerweile hat es auch alle anderen mit meinVZ und schuelerVZ in seinen Bann gezogen. Aber der Trend hat auch seine Konsequenzen.

,,Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird”, ,,Wir stopfen tote Ratten in Blumenvasen” oder: ,,Mensch, was solls? Die Welt ist scheiße… mach Glitzer drauf!” sind sogenannte Gruppen, die man auf den Profilen der jungen Menschen lesen kann. Provokante allgemeingültige Aussagen, die die Coolness des Betreffenden ausdrücken sollen.
Taffe Emanzen, sensible Machos, Nymphomanen und verkappte Künstler – jeder sucht sich seine Lieblingsneurose aus und verkauft sie als hippes Anhängsel. Je kurioser, provokanter, desto besser.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass insbesondere junge Menschen auf der Suche nach Selbstverwirklichung sind, wobei das gefälligst besonders individuell und komplett anders als alles vorher dagewesene sein muss. Da fallen dann so eingedeutschte Begriffe, wie ,,Seelenstriptease”, wenn ein Mensch auf Krampf sein komplettes Innerstes vor hunderten von Menschen ausbreiten muss, um sich irgendwie zu profilieren, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stellen, getreu dem Motto: Hallo, ich bin der Nabel der Welt, die Erde dreht sich nur um mich, ich bin etwas ganz Besonderes!

Was viele dabei nicht wissen: Auch Arbeitgeber loggen sich mittlerweile unter geheimen Accounts ein, um aufgrund der Profile ihre Bewerber zu sortieren. Oder auszusortieren, besser gesagt.
Auch, wenn man sein Profil mittlerweile so schalten kann, dass es nicht für alle zugänglich ist: Man sollte schon darauf achten, wer sich sein Profil angucken kann/darf und was man seinem Gegenüber damit auch vermittelt.

Ich persönlich finde es eher anstrengend, dass jeder sich selber viel zu wichtig nimmt und sich auf Teufel komm raus selber präsentieren muss. Anstatt sich permanent in den Mittelpunkt stellen zu wollen, sollte man auch ruhig mal den anderen zu Wort kommen lassen: Jeder Mensch ist anders und aus diesem Grund kann man viel voneinander lernen – wenn man denn auch einmal zuhört und nicht immer nur gegenan brüllt.


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