Pisabesieger

Schlauer als die Polizei erlaubt
 


Das Konzept „Bewegte Schule“ ist auf den Schweizer Urs Illi zurückzuführen, der in den 1980er Jahren für mehr Bewegung in der Schule plädierte. Bei der aktuell zunehmenden Bewegungsarmut und den entsprechenden Folgen, rückt das Thema wieder vermehrt in das Zentrum der Aufmerksamkeit.


Beim Konzept der bewegten Schule handelt es sich um mehr, als um bloße sportpädagogische Intentionen. Vielmehr geht es darum, dass die Bewegung den gesamten Lern- und Lebensraum einer Schule beeinflusst und sich auch in deren Organisation widerspiegeln soll. Neben der verstärkten körperlichen Aktivität soll auch die innere Bewegung aktiviert werden, sodass nicht nur bewegtes und selbstständiges Lernen und bewegte Pausen, sondern auch eine beteiligende Organisationsstruktur, eine Öffnung der Schule nach außen sowie eine vernetzte Denkweise eine maßgebliche Rolle spielen. weiterlesen »


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Verschmelzen demnächst Haupt- und Realschule zur Oberschule? Geht es nach der CDU, so sol die Bildungspolitik einer revolutionären Modernisierung unterzogen werden, da das bisherige Schulsystem angeblich enorm überschätzt wurde.

Werden Haupt- und Realschulen jetzt zu Oberschulen? ©Flickr/Paul Schäfer

Dank der Volksparteien können politische Konflikte in Stellvertretung für die Gesellschaft ausgetragen werden. Aber sehr viel schöner wäre es, wenn die Volkspartei CDU eben dieses in die Tat umsetzen würde. Der CDU-Bundesvorstand hat Vorschläge für ein neues Schulsystem unterbreitet, die im November diesen Jahres auf einem Parteitag beschlossen werden sollen. weiterlesen »


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Als Gemeinschaftsschule bezeichnet man eine Variante aus Gesamt- und Einheitsschule, die eine innere Differenzierung aufweist und eine Alternative zum mehrgliedrigen Schulsystem darstellt.

Gemeinschaftsschulen bieten den Schülern ein integratives und zukunftsorientiertes Lernen ©Flickr/Ivo Schwalbe

Diese Schulform steht für unterschiedliche Formen, in denen längeres gemeinsames Lernen ermöglicht wird. Das Prinzip einer Gemeinschaftsschule ist die flexible Zusammenarbeit unterschiedlicher Schularten bis zur kompletten Zusammenführung zu nur einer Schulart, wobei das Ziel einer längeren gemeinsamen Schulzeit im Vordergrund steht. Dadurch soll eine höhere Durchlässigkeit im Bildungssystem und eine effektivere Integration von Kindern mit Migrationshintergrund erzielt werden. weiterlesen »


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Die Rütli-Schule im Berliner Bezirk Neukölln hatte 2006 für viel Aufsehen in den Medien gesorgt, da die Lehrer der Gewalt von Seiten der Schüler nicht mehr standhalten konnten und um eine Auflösung der Schulform baten. Aber wie steht es aktuell um die Schule?

Rütli-Schule in Berlin-Neukölln ©Flickr/scoyo

Die Problematik führte zu einer Debatte über das deutsche Schulsystem verbunden mit den Themen Gewalt an Schulen und die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Rütli-Schule in Berlin-Neukölln – Gefahr für Leib und Leben?

Im Jahr 2006 reichten Lehrer der Berliner Rütli-Schule einen Brandbrief bei der Senatsverwaltung Berlin ein und baten aufgrund des gewalttätigen Verhaltens der Schüler um die Auflösung der damaligen Zusammensetzung der Schule. Das Thema „Gewalt an Schulen“ erfuhr durch diese Umstände eine neue Dimension. weiterlesen »


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Wirft man einen genaueren Blick auf das deutsche Bildungssystem, so stellt sich Ernüchterung ein. Noch nie war das Hauptschulsterben größer.

von Pink Sherbet Photography © Flickr

Hauptschulsterben das ist einer dieser Begriffe den noch nie jemandem wirklich Ohren gekommen ist, doch hinter diesem Neologismus steckt weit aus mehr als die Schließung von ein par Hauptschulen. Alleine das Wort sterben impliziert, dass wir uns in einer ernsthaft misslichen Situation befinden, denn der enorme Hauptschulrückgang ist Zeichen ernstzunehmender Bildungspolitischer Mißstände. weiterlesen »


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Etwa 8 Prozent aller Schulabgänger, verlassen die Schule ohne Abschluss. Das ist immerhin jeder Zwölfte. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt minimieren sich für solche Jugendlich dadurch enorm.

Abiturienten sind Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt

Eine gute Ausbildung ist wichtiger denn je. Doch wenn es bereits am Schulabschluss hapert, sinken auch die Möglichkeiten im Berufsleben. Besonders an Hauptschulen ist die Rate der Schulabbrecher hoch. Häufig ist Perspektivlosigkeit ein Auslöser: Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für das Abitur, wollen aber im Anschluss nicht studieren sondern gehen in gewerbliche Berufe. Mit ihrer besseren Ausbildung verdrängen sie so zusehends die Haupt- und Realschüler. Deren Motivation, sich anzustrengen, sinkt dadurch natürlich enorm.

Schule ohne Abschluss©flickr/mueckenschweinverlag

“Die Schere zwischen Jugendlichen, die ohne Hilfe keinen Einstieg mehr ins Berufsleben schaffen, und Unternehmen, die immer höhere Anforderungen an ihre Mitarbeiter stellen müssen, öffnet sich zusehends”, so Georg Ludwig Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zu Spiegel online.

Die Gründe sind vielfältig

Aber auch andere Faktoren weiterlesen »


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Wenn Integrationsschulen richtig  funktionieren, können sie Kindern einen guten Weg bieten, offener mit dem Thema Behinderung umzugehen. Dies setzt jedoch in erster Linie die Toleranz der Eltern voraus.
Viele Eltern machen sich bereits früh Gedanken über die Zukunft ihres Kindes. Dazu zählt für sie vor allem auch eine gute Schulausbildung. So gibt es bereits verschiedene Modelle, die sich, auch abseits der Regelschulen, den spezifischen Bedürfnissen des Kindes widmen.  Genannt seien hier Konzepte wie Waldorf das von Maria Montessori.

Integrationsschulen kämpfen noch immer mit Vorurteilen

Die meisten Eltern haben noch immer Berührungsängste, wenn es um das Thema Integration, also Lernen mit behinderten Kindern, geht. Viele glauben bis heute, eine solche  Schulform biete ihrem Kind nicht die gleichen Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten wie an einer regulären Schule, da das Hauptaugenmerk auf der Förderung der Kinder mit Integrationsbedarf liege und somit die Qualität des Unterrichts leiden würde.

Das dies ein gut und lange gepflegter Irrglaube ist, zeigt bereits der Blick auf die Struktur solcher Schulen, wie zum Beispiel der Paul-und Charlotte-Kniese Schule in Berlin: neben integrativen Klassen, also solchen, in denen sowohl behinderte als auch nicht behinderte Kinder gemeinsam lernen, gibt es auch reine Regelklassen sowie Klassen, in denen ausschließlich Kinder mit geistigen und körperlichen Einschränkungen unterrichtet werden. In den Integrationsklassen wird zudem dem Regelschullehrer ein Sonderpädagoge zur Seite gestellt, der speziell auf die Bedürfnisse der Kinder mit Einschränkung geschult ist.

Integration©FlickrMatt Seppings

Integration ja, aber richtig!

In solchen Klassen  gibt es zudem die Möglichkeit einer zielgleichen Integration, also dem Lernen weiterlesen »


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Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat ergeben, dass Risikoschüler in Deutschland, also Schüler, die in einem Alter von 15 Jahren gerade mal über die Sprach- und Rechenkenntnisse eines Grundschülers verfügen, den Staat über acht Jahrzehnte hoch gerechnet bis zu 2.800.000.000.000 Euro einbußen lassen könnten.

Risikoschüler – die wahren Bildungsverlierer  ©Flickr.com/anniferrr

Risikoschüler, mehr als eine finanzielle Last

Risikoschüler, damit sind Kinder gemeint, die nach Maßstäben der Pisa Studie mit 15 Jahren nur schlecht oder kaum lesen und schreiben können und damit so schlecht ausgebildet sind, dass sie keine Ausbildung nach der Schule aufnehmen können. Das sind in Deutschland immerhin 20% der 15 Jährigen, die man hauptsächlich an Haupt- und Gesamtschulen findet. Hier liegen die Ergebnisse in der Schulbildung so schlecht, dass ca. die Hälfte bis drei Viertel der Schüler nachdem sie die Hauptschule verlassen, kaum berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Handlungsfähigkeiten besitzen. weiterlesen »


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Ob Schwimmbad, Kino oder Museum – mit einem Schülerausweis können Ermäßigungen für Kinder und Jugendliche ermöglicht werden. Das gefällt nicht nur den Schülern selbst, sondern schont auch den Geldbeutel der Eltern. 

Schule und Schülerausweis © flickr.com / Rob Shenk

Der Schülerausweis hat im Wesentlichen zwei Funktionen: Da Personalausweise meist erst im Alter von 16 Jahren ausgestellt werden, können Kinder und Jugendliche bereits vorher einen Nachweis über Wohnort, Schule oder Alter erbringen. Wichtiger sind allerdings die Ermäßigungen, die mit dem Schülerausweis erworben werden können. In vielen Institutionen und öffentlichen Einrichtungen spart man häufig bis zu 50% des Eintrittsgeldes. Mitunter können Schüler mit dem Ausweis auch kostenlos Angebote nutzen. Auch im öffentlichen Nahverkehr ermöglicht der Ausweis sinnvolle Rabatte.

In den meisten Bundesländern erhalten die Schüler ihren Schülerausweis ab der fünften Klasse, spätestens jedoch mit Eintritt in eine weiterführende Schule wie zum Beispiel dem Gymnasium. Dies ist auch sinnvoll, denn Drittklässler haben wohl kaum Schwierigkeiten, Ermäßigungen für ihr Alter durchzusetzen. Abiturienten dagegen wirken äußerlich reifer und benötigen daher den Nachweis, noch Schüler zu sein. Schülerausweise gelten immer für ein Schuljahr und werden jährlich verlängert. Sie sind für die Kinder kostenlos, lediglich das Passfoto, das dazu gereicht werden muss, tragen die Schüler beziehungsweise ihre Eltern selbst. weiterlesen »


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Etwa zwei Privatschulen werden momentan pro Woche gegründet. Immer mehr Eltern vertrauen nicht mehr auf staatlichen Schulen und suchen andere Wege, um ihren Sprösslingen eine optimale Förderung und Ausbildung zu ermöglichen. Dabei geht es auch immer mehr um  Wertevermittlung.

Schulen sehen sich immer öfter mit den Aufgaben der Eltern konfrontiert. Es geht dann oft nicht mehr um Biologie und Mathematik, sondern um grundlegende Voraussetzungen eines gemeinschaftlichen Lernens und Bildens. Das Klassenzimmer wird zum Wohnzimmer, in dem Werte wie gegenseitiger Respekt, Disziplin und Vertrauen immer mehr in den Vordergrund geraten. Staatliche Schulen und deren Lehrer sind damit oftmals überfordert.

Kindergarten ©flickr / woodleywonderworksPrivatschulen als Alternative für die Ausbildung an staatlichen Schulen

Das Vertrauen der Eltern, dass die Institution Schule den neuen Anforderungen neuer gesellschaftliche Strukturen gerecht wird, schwankt. Starre Unterrichtspläne verfehlen die Bedürfnisse der Kinder, die heute in die Schule kommen. Privatschulen scheinen für viele Eltern  immer attraktiver zu werden.

Privatschulen liegen nicht in der Trägerschaft des Staates. Träger sind kirchliche Organisationen, Gewerkschaften, Vereine, Privatpersonen und sonstige Gesellschaften. Die Gründung von Privatschulen ist im Grundgesetz verankert und der Staat ist verpflichtet die Gründung dieser Schulen zu unterstützen. Da das Schulwesen in den Kompetenzen der einzelnen Länder liegt, hat jedes Bundesland andere Bedingungen für Privatschulen.

Ausbildung an Ersatzschulen und Ergänzungsschulen

Man unterscheidet bei Privatschulen zwischen Ersatzschulen und Ergänzungsschulen. Damit die Schulen anerkannte Abschlüsse, wie Abitur oder einen Wirtschaftsabschluss, vergeben dürfen und der Besuch die Schulpflicht erfüllt, bedürfen diese Ersatzschulen einer staatlichen Anerkennung oder Genehmigung, und sind der staatlichen Aufsicht unterworfen. Etablierte Ersatzschulen sind zum Beispiel Waldorf- und Montessori-Schulen.

Für Ergänzungsschulen gilt, dass sie in der Regel die Schulpflicht nicht erfüllen. Ergänzungsschulen bieten vor allem neue Bildungsgänge an, für die es keine Entsprechungen bei staatlichen Schulen gibt, wie zum Beispiel Sprachschulen, Schauspielschulen oder Dolmetscherschulen.

Stipendien, Schulgeld und Ermäßigungen von Privatschulen

Privatschulen haben nach einer Studie des Statistischen Bundesamtes von 2006 starken Zuwachs.  Die Zahl der Privatschüler ist seit 1992 um mehr als die Hälfte auf insgesamt 873.000 Schüler im Schuljahr 2005/2006 gestiegen. Viele Privatschulen sind, trotz der öffentlichen Finanzierung, gezwungen ein hohes Schulgeld zu erheben, um ihre Kosten zu decken.

Um dennoch allen Interessenten die Ausbildung an Privatschulen zu gewährleisten, gibt es Stipendien, Geschwisterermäßigungen oder ein nach dem Einkommen der Eltern gestaffeltes Schulgeld. Privatschulen, die kirchliche Träger haben, verlangen oft nur wenig oder gar kein Schulgeld.


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