Schulnoten abzuschaffen wäre für viele Schüler ein wahrer Segen, aber stellt es wirklich eine sinnvolle Maßnahme dar? Um die miserablen Pisa-Ergebnisse deutscher Schulen aufzuwerten, fordern mittlerweile sogar einige Professoren die Abschaffung der Schulnoten und ein radikales Absenken des Leistungsniveaus.

Schulnoten können unterschiedliche Wirkungen haben. Schüler, die sich nicht allzu schwer tun, freuen sich über die Belohnung, die sie durch die Benotung einer Arbeit bekommen. Andere wiederum bekommen regelrecht Schweißausbrüche oder sind einfach nur zu faul zum Lernen, so dass die Benotung seitens der Lehrer schlecht ausfällt. weiterlesen »
Käufmännische Schulen sind in Deutschland Bildungseinrichtungen, die verschiedene Schulformen und Abschlussmöglichkeiten vereint unter einem Dach anbieten. Vom Abitur bis zum Berufsschulunterricht werden die Schüler auf ihren Weg in die Wirtschaft vorbereitet.
Kaufmännische Schulen vereinen verschiedene Berufsformen und Schultypen unter ihrem Dach. In Deutschland sind Bildungsangebot und die Abschlussmöglichkeiten vom Standpunkt abhängig. Einzig die Ausrichtung auf den kaufmännisch-wirtschaftlichen Bereich liegt ihnen zugrunde.
So sind einige Kaufmännische Schulen reine Berufsfachschulen, die den theoretischen Teil in Rahmen einer Berufsausbildung vermitteln sollen. Andere wiederum bieten Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit an ihren Realschulabschluss, das Abitur oder Fachabitur im Vollzeitunterricht zu erwerben. Auch die Möglichkeit einen verkürzten, besseren Schulabschluss im wirtschaftlichen Bereich zu machen, nachdem man bereits eine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, ist möglich. weiterlesen »
Der Abistreich ist an vielen deutschen Gymnasien Tradition. Viele Schüler und Abiturienten in Spe bereiten den Moment nach den bestandenen Abiturprüfungen schon ein ganzes Schuljahr vor, um es dann am letzten Tag unter einem bestimmten Motto in der Schule richtig krachen zu lassen.
Der Abistreich, auch Abi-Gag genannt, kann und sollte auf jeden Fall eine witzige Angelegenheit sein. Humor ist ja meist eine subjektive Angelegenheit, deswegen sollten Schüler aus Rücksicht auf ihre Mitmenschen auf jeden Fall gründlich überlegen, ob das Motto ihres Jahrgangs denn wirklich ein unschuldiger Spaß ist. Gewalt und Sachbeschädigung sind absolut tabu! Auch wenn man sich vielleicht darauf gefreut hat, dem verhassten Mathematiklehrer mal richtig die Meinung zu geigen. Sowas trägt man mit Größe im persönlichen Gespräch aus, um nicht allen anderen den Spaß zu verderben. Wer will schon nach dem bestandenen Abitur eine Strafanzeige riskieren? weiterlesen »
Endlich: Der verdiente Realschulabschluss ist geschafft! Und jetzt das Abitur! Nur, welche Schule ist da am geeignesten für mich?
Wer nach seinem Realschulabschluss noch das Abitur absolvieren möchte, der hat heute die Qual der Wahl. Zuerst fällt einem da die Möglichkeit ein, an einem ,,normalen” Gymnasium weiter zu lernen, was ja eigentlich eine gute Idee wäre, wäre da nicht die Sache mit den Fremdsprachen. Denn für das allgemeine Gymnasium brauchst du eine zweite Fremdsprache neben Englisch, die du gut beherrscht und auch schon seit einigen Jahren lernst. Zumeist handelt es sich hier um Französisch.
Doch die meisten machen sich in frühen Jahren keine Gedanken darum, dass sie dieses Fach noch benötigen und wählen es leider ab.
Mir war damals wirklich alles egal, ich lernte zwei Jahre Dänisch und fand mich irgendwie cool, weil sonst niemand Dänisch kann. Total idiotisch aus heutiger Sicht, natürlich
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Zwar gibt es seit 2003 mehr Abiturienten, aber trotzdem weniger Studenten!
Generell sind die jungen Menschen ehrgeiziger geworden in den letzten Jahren, so gibt es immerhin siebzehn Prozent mehr gymnasiale Schulabgänger, jedoch wollen diese offensichtlich nicht studieren: Denn die Zahl der Studenten fiel um fünf Prozent.
Und achtundzwanzig Prozent der Abiturienten finden sich in betrieblichen Ausbildungen wieder. weiterlesen »
Sie ist eine wichtige, aber auch anstrengende Zeit: die Abiturzeit. Und nach zwölf oder dreizehn Jahren heißt es dann endlich feiern, feiern, feiern. Der Abiball will aber auch geplant und organisiert werden. Und hierfür muss so einiges berücksichtigt werden. So müssen Datum, Ort und Rahmenprogramm des Abiballs festgelegt werden. Ebenso sind Entscheidungen über die Dekoration, das Buffet, die Musik und den Photographen zu treffen. Und auch die Abendkasse, Garderobe und Theke muss organisiert werden. Aber das ist beileibe nicht alles. Ein Abiball zu planen und zu organisieren ist somit eine Herausforderung.
Kurz vor den Zeugnissen noch einmal ,,so richtig Gas geben” - damit verlangen viele Eltern manchmal schon zuviel von ihren Kindern.
Hat das Kind schon wieder ,,nur” eine Vier in Mathe mit nach Hause gebracht, herrscht zuhause erstmal dicke Luft. weiterlesen »
An vielen Gymnasien wird nun das Programm des Zentralabiturs durchgeführt, um die Qualität unserer Schulen auf ein gleiches Niveau zu bringen. Aber ob das tatsächlich so effektiv ist, wie behauptet, ist und bleibt bestritten.
Als ich auf dem technischen Gymnasium (welches nun offiziell berufliches Gymnasium heißt) anfing, wurde auch heiß darüber diskutiert, dass die Einführung des sogenannten ,,Zentralabis” immer näher rückt und ob dies tatsächlich sinnvoll wäre. weiterlesen »
Deutschland leidet seit einiger Zeit unter einem neuen Phänomen: Dem Turbo-Abi. Dabei wurde die Abiturzeit auf 8 Jahre gekürzt. Das G8 oder „Turbo- Abi“- Konzept klang in der Theorie auch durchaus plausibel.
Da die Ausbildungszeiten immer länger werden, macht es Sinn, die Gymnasialzeit um ein Jahr zu verkürzen. Kombiniert mit einem entrümpelten Schulsystem, in dem bestimmte Lehrinhalte wegfielen oder gekürzt würden, bliebe den Abiturienten ein Jahr mehr Zeit, sich die Weichen für den weiteren Lebensweg zu stellen.
Natürlich stellt sich beim Thema „Entrümpelung“ die wichtige Frage: Wie soll man den Lehrplan straffen? Vor dieser Frage hat sich die Kultusministerkonferenz schlichtweg gedrückt. Gestrafft wurde überhaupt nichts, der Lehrplan mit allen bisher vorhandenen Inhalten einfach in 8 statt bisher 9 Jahre gequetscht. Schüler, Eltern und Lehrer beklagen einstimmig die harten Schulbedingungen, es ist die Rede von 50-Stunden-Wochen für Schüler, die neben den vorgeschriebenen Unterrichtsstunden noch Hausaufgaben absolvieren. Ein Schulleiter plant sogar ein kollektives Sitzenbleiben, um auf die Problematik aufmerksam zu machen.
Es ist eine Schande, dass sich da niemand gewehrt hat, sondern im Zeichen des Fortschrittes und aus Angst vor der neuen Pisastudie blind reformiert wurde. Ja, hinterher ist man immer schlauer. Aber man fragt sich doch, warum den Reformern die simple Rechnung „Mehr Stoff, weniger Zeit, zuviel Stress für die Kinder?“ nicht in den Sinn gekommen ist? Hier sind offensichtlich aus Angst vor Konflikten beide Augen zugedrückt worden, die Umsetzung des Konzeptes verdient in keinem Fall Bestnoten.
Zwar sieht das die Kultusministerkonferenz jetzt ebenfalls ein, es wird an vielen Stellen nachreformiert – eine Verbesserung der Lage für die Schüler ist trotzdem nicht in Sicht.
In der gymnasialen Oberstufe, sprich in den Klassen 11-13, dürfen Schüler sogenannte Facharbeiten verfassen. Facharbeiten werden nur akzeptiert, wenn sie mindestens ein “Ausreichend” erhalten - die entsprechende Punktzahl wird dann, multipliziert mit Vier, auf die Punktzahl der Abiturnote angerechnet. Kurz gesagt: Selbst wenn Du einen Schnitt von
3,7 hast, kann eine Facharbeit Dir helfen, da statt der Note die Punktzahl zählt - und damit kannst Du nur gewinnen. Ehrlich gesagt, hilft eine Facharbeit sogar bei einem 3er-Schnitt mehr, als bei einem 1er-Schnitt: Im letzteren Fall kann sie die Abi-Note - theoretisch - um etwa 0,2 Punkte verändern, im ersteren Fall ist mehr drin.
Der Aufwand lohnt sich also allemal.
Wer sich einmal durchgerungen hat, zu schreiben, steht vor der Qual der Wahl: Welches Thema? Welches Fach? Grundsätzlich sollten Facharbeiten nur im Bereich der Leistungskurse geschrieben werden, aber der kann ziemlich weit ausgelegt werden. Die Sprachen- und Sozialwissenschaften überschneiden sich ebenso oft wie Physik, Biologie und Chemie. Das Thema (und, bestenfalls: das Inhaltsverzeichnis) sollte mit dem betreuenden Fachlehrer abgesprochen werden; und dann geht’s los. Umberto Ecos kleines Buch “Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt” ist zwar eigentlich für Oberschüler etwas zu detailliert; aber die Mühe der Lektüre - und der Anwendung - wird von geschmeichelten Lehrern
vielfach belohnt. Verschiedene andere Bücher beschäftigen sich speziell mit schulischen Facharbeiten in Deutschland. Wenigstens eines sollte man gelesen haben. Lerne richtig zitieren etc. Denn bei der Facharbeit kommt es nicht zuletzt auch auf die korrekte Form an.
Sind Thema, Fach und betreuender Lehrer gefunden, kann die eigentliche Arbeit beginnen. Eine Facharbeit sollte innerhalb von 12 Wochen verfasst werden. Das ist reichlich; besonders, wenn man sich im Voraus über den Umfang der anstehenden Lektüre informiert - und vielleicht sogar damit begonnen - hat. Es ist wichtig, während des Lesens und Notizensammelns das Thema der Arbeit nicht aus den Augen zu verlieren. Eine Facharbeit ist keine Diplom- oder Magisterarbeit - ausufernde Anhänge und Exkurse sind nicht notwendig! Angesichts mancher Themen - besonders in Geschichte und Deutsch - ist es wichtig, konzentriert und zielorientiert zu arbeiten, um nicht vom Hundertsten ins Tausendste zu gelangen.
Die Unterstützung der Lehrer ist unterschiedlich. Manche meinen, es reiche, wenn sie die Arbeit nach zwölf Wochen abnehmen, durchsehen und benoten. Andere stehen mit Rat und Tat zur Seite und bestehen auf regelmäßigen Treffen. Letztere sind natürlich die Besseren; schon allein, weil ein Schüler, der dergleichen noch nie schreiben musste, recht wenig Erfahrung mit dem wissenschaftlichen Arbeiten hat. Aber auch, wenn Du an einen anderen Typ gerätst: Nicht aufgeben! Wie gesagt, lohnt die Facharbeit in jedem Fall; und spätestens auf Deinem Abiturzeugnis macht sich ihr Einfluss deutlich bemerkbar.