Wer erinnert sich nicht an die Aufmärsche der Studentenmassen im Jahre 2009. Tausende und abertausende Studenten, Schüler und Azubis haben ihre Stimme erhoben, um Kritik an dem Deutschen Bildungssystem zu üben. 2010 geht der Bildungsstreik in die nächste Runde. Vom 07.06.2009 bis zum 11.06.2010 findet bundesweit die Bildungsstreikwoche statt.
Die Bildungsstreikwoche 2009 konnte an niemandem vorbeigehen, denn in so ziemlich jeder Universitätsstadt liefen die Studenten durch die Straße. 2010 findet nun die nächste Bildungsstreikwoche statt. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, auf die Missstände des Bildungssystems aufmerksam zu machen und konkrete Forderungen an die Bildungspolitik zu stellen. weiterlesen »
Das Melanchthon Gymnasium in Nürnberg stand seit der Gründung im Jahre 1526 durch Philipp Melanchthon ganz im Zeichen des Humanismus. Ein Schulprojekt dokumentiert nun das Schicksal der Juden in den 1930er Jahren, das den Ursprungsgedanken des Gründervaters überschattete.
Anlässlich des 450. Todestages von Philipp Melanchthon stellt die Schule ein Projekt auf die Beine, das den humanistischen Gedanken wieder aufleben lassen soll, der während des Nationalsozialismus abhanden ging.
Das Melanchthon Gymnasium wurde als erste Schule Deutschlands 1526 nach den humanistischen Prinzipien Philipp Melanchthons eingerichtet und vertritt auch heute noch (oder wieder) diese Philosophie. weiterlesen »
Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat ergeben, dass Risikoschüler in Deutschland, also Schüler, die in einem Alter von 15 Jahren gerade mal über die Sprach- und Rechenkenntnisse eines Grundschülers verfügen, den Staat über acht Jahrzehnte hoch gerechnet bis zu 2.800.000.000.000 Euro einbußen lassen könnten.
Risikoschüler, damit sind Kinder gemeint, die nach Maßstäben der Pisa Studie mit 15 Jahren nur schlecht oder kaum lesen und schreiben können und damit so schlecht ausgebildet sind, dass sie keine Ausbildung nach der Schule aufnehmen können. Das sind in Deutschland immerhin 20% der 15 Jährigen, die man hauptsächlich an Haupt- und Gesamtschulen findet. Hier liegen die Ergebnisse in der Schulbildung so schlecht, dass ca. die Hälfte bis drei Viertel der Schüler nachdem sie die Hauptschule verlassen, kaum berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Handlungsfähigkeiten besitzen. weiterlesen »
Ein Berufsforum wird an allen Schulen angeboten. Dort werden Schülern, die bald ihren Schulabschluss machen, Wege in die Berufswelt gezeigt. Berufsforen sind bestens geeignet, um potentielle Arbeitgeber kennenzulernen und Fragen an verschiedene Unternehmen zu stellen, was beispielsweise die Ausbildung betrifft.
Ein Berufsforum ist eine großartige Chance, um sich über den Markt der Möglichkeiten zu informieren. Diese Informationsveranstaltung für alle Schülerinnen und Schüler, die den möglichen beruflichen Werdegang betrifft, wird deutschlandweit, für alle Schulformen durchgeführt. Sich um die berufliche Zukunft zu kümmern ist wichtig und wird gefördert. Also Augen auf bei der Berufswahl.
Gute Schulen sind rar gesät. Und oftmals sind sie nicht im eigenen Umkreis zu finden. Deshalb mutieren viele Mütter zu Kavaliersgangstern.
Natürlich möchten wir alle, dass der eigene Sprössling an der besten Schule der Stadt angemeldet wird. Denn unser Sprössling hat natürlich nur das Allerbeste verdient. Nur oftmals wohnen wir nicht im Kreis der heißbegehrten Schule und fallen somit aus den Anmeldevoraussetzungen raus. Doch davon lassen sich gewitzte Mütter ja nicht abschrecken, sie melden ihre Kinder trotzdem an. weiterlesen »
Könnt ihr schreiben? Ja? Und lesen? Und das ganz problemlos? Fein. Viele Menschen können das nicht. Legasthenie ist ein heiß diskutierter Begriff, der oftmals für hitzige Auseinandersetzungen in den Schulen sorgt.
Denn “Schule ist Ländersache” erzählt auch dieser Artikel. Das bedeutet konkret, dass jede Schule selbst entscheidet, inwiefern sie Legasthenie mit in die Bewertung einfließen lässt oder eben nicht.
Legasthenie ist eine diagnostizierte “Lese- und Rechtschreib-Schwäche” und lässt viele Kinder in den ersten Jahren in der Schule recht verzweifeln. weiterlesen »
Die Schere zwischen arm und reich klafft in Deutschland immer weiter auseinander. Auch die Bildung bekommt das schmerzhaft zu spüren: Ärmere Kinder sind schlechter in der Schule als reichere.
Die berühmte gutbürgerliche Mittelschicht in Deutschland dünnt immer weiter aus. Entweder Familien verarmen oder bereichern sich an den wenigen Möglichkeiten in unserer Gesellschaft.
Die Armut von Familien hat nur leider meistens schlechte Schulleistungen der Kinder zur Folge. weiterlesen »
Viele nutzen den Jahreswechsel, um Bilanz zu ziehen. Sind Vorsätze realisiert worden? Erfolge zu verbuchen? Was ist erreicht worden und von welchen Träumen und Illusionen musste man sich vielleicht schmerzhaft lösen? Was hat man dazu gelernt und wo geht es als nächstes hin? Auch ich möchte nach einem bildungstechnisch turbulenten Jahr Rückblick halten.
Ich würde sagen, 2008 ist bezüglich PISA und co. ein Jahr gewesen, in dem viel Schall und Rauch geblasen wurde, ansonsten aber nicht so recht viel passiert ist. Es schien mir, als hätte sich keiner getraut, mal auf den obligatorischen Tisch zu hauen und durchzugreifen. Stattdessen feierte eine halbherzige Reform nach der anderen ihren Einzug, bevor sie manches Mal nur wenige Monate später den großen Politikern wieder wie ein geprügelter Hund zurück unter den Teppich krabbelte, wo sie diskret, aber beherzt, verschämt wieder ins Abseits gekehrt wurde. weiterlesen »
Ich sitze gerade ganz gemütlich vor meinem Laptop, trinke Kaffee und höre Radio, als mich eine Nachrichtenmeldung gänzlich erschlägt: Da werden gerade Unsummen in unsere Bildung investiert. Ich sollte mich freuen. Eigentlich.
Da schwafele ich in diesem Blog monatelang davon, dass die deutsche Politik endlich in die Bildung und unsere Schulen investieren soll und dann wirft der ,,Laden da oben” doch tatsächlich mehr als 50. 000 Euro für eine Schule aus dem Fenster und ich bin einfach nur sprachlos. Keine Freude, kein Lächeln, keine Regung, nichts. Ich bin einfach nur fassungslos. weiterlesen »
Heute las ich über eine Statistik, die besagt, dass viele deutsche Bürger aus türkischer Abstammung, ihr zweites Heimatland nach abgeschlossenem Hochschulstudium wieder verlassen und im Ausland ihr berufliches Glück suchen.
Eine ganz schön prekäre Thematik, die da angesprochen wird, würde ich meinen. Bezüglich unserer Integrations-Politik sind unsere türkischen Bewohner alles andere als begeistert. Sie beschweren sich, dass sie sich die größte Mühe geben, einen brillianten Schulabschluss hinzulegen, anschließend ein erfolgreiches Studium - und am Ende eine Absage nach der anderen kassieren. weiterlesen »