Eine Sommer-Akademie stellt fest: An den Hauptschulen ist noch lange nicht alles verloren!
Über die Probleme der Hauptschulen schreibe ich ja immer wieder. Die ,,sozialen Auffangbecken” bzw. die geschimpften ,,Restschulen” bergen kein Potenzial mehr, werden kaum gefördert und sowieso: Die, die tatsächlich ihren Schulabschluss erlangen, landen trotzdem in der Arbeitslosigkeit. weiterlesen »
Was für eine Sause! Die letzte Klasse ist endlich erfolgreich bestanden, der bestandene Abschluss wird ordentlich gefeiert und man verliert sich in einem rauschhaften, wochenlang andauernden Fest… bis der Kater am ,,nächsten” Morgen einen ziemlich kalt ernüchtern kann: Und jetzt?
So ergeht es nämlich vielen Schülern, die frisch ins Berufleben starten sollten. Sie wissen einfach nicht, was sie tun sollen, wo sie hin gehören oder haben schlichtweg keinen Ausbildungsvertrag oder Studienplatz bekommen. Der Katzenjammer ist ziemlich groß und Arbeitslosigkeit stinkt ebenfalls gewaltig. weiterlesen »
,,Nur in einem gesunden Körper, kann ein gesunder Geist wohnen.” Den Ausspruch kennt ihr ja bestimmt alle? Wie wahr er tatsächlich ist, wurde erst vor kurzem heraus gefunden.
Ich wurde als Kind ja auch immer vor die Tür gejagt, egal, ob das Wetter den Weltuntergang ankündigte oder nicht. Das hat mir natürlich nicht schlecht getan, im Gegenteil. Aber das mir die frische Luft und die viele Bewegung auch geholfen hat, meine Gehirnaktivitäten auszubauen und Denkstrukturen zu erweitern – das wusste ich noch nicht. weiterlesen »
Ich sitze gerade ganz gemütlich vor meinem Laptop, trinke Kaffee und höre Radio, als mich eine Nachrichtenmeldung gänzlich erschlägt: Da werden gerade Unsummen in unsere Bildung investiert. Ich sollte mich freuen. Eigentlich.
Da schwafele ich in diesem Blog monatelang davon, dass die deutsche Politik endlich in die Bildung und unsere Schulen investieren soll und dann wirft der ,,Laden da oben” doch tatsächlich mehr als 50. 000 Euro für eine Schule aus dem Fenster und ich bin einfach nur sprachlos. Keine Freude, kein Lächeln, keine Regung, nichts. Ich bin einfach nur fassungslos. weiterlesen »
Heute las ich über eine Statistik, die besagt, dass viele deutsche Bürger aus türkischer Abstammung, ihr zweites Heimatland nach abgeschlossenem Hochschulstudium wieder verlassen und im Ausland ihr berufliches Glück suchen.
Eine ganz schön prekäre Thematik, die da angesprochen wird, würde ich meinen. Bezüglich unserer Integrations-Politik sind unsere türkischen Bewohner alles andere als begeistert. Sie beschweren sich, dass sie sich die größte Mühe geben, einen brillianten Schulabschluss hinzulegen, anschließend ein erfolgreiches Studium – und am Ende eine Absage nach der anderen kassieren. weiterlesen »
Sprache ist oft ein verhasstes Fach in der Schule. Schon mit der eigenen Muttersprache genug gequält, müssen die Schüler auch noch Fremdsprachen erlernen.
Auf jeden Fall Englisch. Die Weltsprache steht auf jedem Stundenplan eines deutschen Schülers. Es ist wichtig, sich im Ausland verständigen zu können. Und meistens geht das eben auf Englisch.
Zusätzlich können die Jugendlichen aber irgendwann noch eine zweite Sprache dazu wählen. Aber was heißt können? Sie müssen.
Dabei stehen mehrere zur Auswahl: Dänisch oder Französisch, manchmal noch Spanisch, seltener Latein. weiterlesen »
Schulbücher sind ja auch so ein umstrittenes Thema in Deutschland. Welche Bücher die richtigen sind, das meint jeder zu wissen.
Pflichtlektüre schimpft sich eines der wichtigsten Instrumente des Deutsch-Unterrichts. Pflichtlektüre sind Bücher, die während der Schulzeit gelesen werden müssen. Der Lehrplan hat da einige interessante Werke zusammen gestellt, während die meisten Schüler eifrig stöhnen und sich dagegen sträuben, überhaupt eine Seite umzublättern. weiterlesen »
Noch vor der Einschulung überlegen Eltern, was das Beste für ihr Kind wäre: Vorschule, um schon mal ein bisschen Wissen zu fundieren? Oder das Kind noch eine Weile Kind sein lassen?
Diese Frage ist müßig und daher widmeten sich einige Wissenschaftler diesem ,,Problem” und fanden heraus: Nur vordergründig ergibt es einen Vorteil, wenn das Kind eine Vorschule besucht. In den ersten drei Jahren schneidet das Kind in der Grundschule besser ab, aber danach dreht sich der Spieß um: Kinder, die nur halbtags Unterricht haben, die schneiden ab der dritten Klasse deutlich besser ab.
Seltsam? Keineswegs. Die Forscher erklären es sich mit der Tatsache, dass deren Eltern einfach mehr Zeit für ihre Kinder haben und ihnen das Wissen selber beibringen. Durch das Familienklima wird der Nachwuchs sehr viel mehr gefördert, entwickelt sich also noch weiter, als das Vorschulkind. Was zur Folge hat, dass das Kind in den ersten Jahren in der Schule sitzt und sich langweilig, also schlichtweg unterfordert ist.
Mich wundert´s nicht. Ich hatte beides: Einen Papa mit viel Zeit und Vorschule. In der Schule habe ich ein paar Brocken lesen im Bilderbuch gelernt und Playmobil gespielt und bei meinem Vater schon erste Grundgerüste der Mathematik einverleibt bekommen. Eltern gehen auf ihr Kind natürlich intensiver und aufopferungsvoller ein, als Sozialpädagogen, die eine zwanzigköpfige Massenabfertigung hinlegen müssen. Aber es ist natürlich ganz klar, dass die Zeit mit den Eltern konstruktiver sein muss, als die, die man ohne sie verbringt. Liegt ja schon in der Natur der Sache.
Deutschlands beliebteste Berufsberater sind und bleiben immer noch die Eltern. Wer kurz vor seinem Schulabschluss steht, hat es dann oft schwer mit der Qual der Wahl der vielen Berufe.
Schüler befragen gerne ihre Eltern, wenn es darum geht, sich für einen Beruf zu entscheiden. Was ja auch die logische Konsequenz ist, denn kein Kritiker ist ehrlicher, schonungsloser und auch kreativer, was die Antwort anbelangt. In einem Schüler sehen wir oft Talente und Fähigkeiten, die der Heranwachsende selber noch gar nicht wirklich wahr genommen hat. Grund genug also, nach der Schule am Mittagstisch erst einmal Mama auszufragen, was sie denn für das Beste hält. weiterlesen »
Technik wird immer wichtiger für den Europäer. Aber auch aus dem Klassenzimmer ist die fundamentale Technick nicht mehr wegzudenken.
Collegeblöcke, die neben Strichmännchen, Liebesbriefchen und Eselsohren eben auch mathematische Formeln und physikalische Zusammenhänge enthalten, flattern meist noch jahrelang in den Schubladen herum. Ich finde heute noch im Elternhaus alte Schulhefte, in denen ich neben Chemie auch kleine Herzchen reingemalt habe
. Fleißig haben wir damals den Füller geschwungen und in der Grundschule uns noch über die schönste Schrift gestritten. Wer schrieb am kleinsten? Wer am schönsten? Und wer kleckste im Grunde nur herum? Die Schrift war schon wichtig, als Siebenjährige. Schönschreiben eine schulische Kunst. weiterlesen »