Passt ja super zum Thema ,,Generation Praktikum”: Auch in den Ausbildungsbestrieben herrscht oftmals Unmut.
Auszubildende sind unzufriedener geworden, so eine Studie. Denn zu oft nutzt der Chef die Azubis für private Belange – Kaffee kochen, einkaufen gehen oder putzen, der junge Mensch soll sich für nichts zu schade sein.
Und die kleinen Putzteufel fühlen sich ausgenutzt, haben das Gefühl, nichts wirklich zu lernen und dem Traumjob noch weiter ferner als vorher zu sein.
Ausbildungsjahre sind keine Herrenjahre! Würden sich jetzt sicherlich viele ereifern. Und prinzipiell sehe ich das ganz genauso. Aber trotzdem sollten permanente Überstunden und Werkstatt putzen anstatt Autos reparieren nicht höchste Priorität besitzen. Dass man mal das Lager aufräumt und auch mal den eingetrockneten Kaffeebecher abwäscht, das ist ganz normal. Und eine Selbstverständlichkeit.
Aber wer am Ende seiner Ausbildung das Gefühl hat, nicht auszureichend ausgebildet worden zu sein und sogar Angst hat, sich anderswo zu bewerben, der hat ein echtes Problem!
Da sich jetzt vermehrt beschwert wurde, soll sich genau dies jetzt ändern, die Betriebe ernsthafter überprüft werden. Da ist von unangekündigten Kontrollbesuchen die Rede und von mehr Personal für geau diesen ,,Posten”.
Und die Betriebe sollen stärker motiviert werden, ihre Schützlinge zumindest bis zu einem halben Jahr zu übernehmen, da sich dies in einer Bewerbung besser mache. Denn es ist immer schöner, sich aus einem bestehenden Verhältnis her zu bewerben, als ,,arbeitslos” auf seinem Blatt vermerkt zu sehen.
Ich finde es nur gut, wenn Azubis sich beschweren! Denn mit der Einwilligung, auszubilden, geht ein Arbeitgeber immer auch eine große Verantwortung ein – er hat quasi die berufliche Zukunft seines Angestellten in der Hand und kann diese formen. Umso unmöglicher finde ich es, wenn diese Formbarkeit schamlos und egoistisch ausgenutzt wird. Er sieht quasi eine billige Hilfskraft in dem Menschen, der voller Hoffnung und Träume für die Zukunft in einen Betrieb spaziert – und enttäuscht wird.
,,Recht auf Hauptschulabschluss” – dieses vielleicht in Kraft tretende Gesetz könnte für viele eine zweite Chance bedeuten.
Auch ich habe gern einmal den öden Wahlpflichtkurs gegen eine Stunde in der Eisdiele ,,eingetauscht” – viele Stunden habe ich dort mit meiner besten Freundin quatschend und Eiskaffee trinkend verbracht, natürlich wurde ich dabei auch mal erwischt, aber im Großen und Ganzen kann wohl jeder seine kleine Pointe zum Thema ,,Schule schwänzen” beitragen.
Doch so harmlos ist dieses Thema leider nicht. Ich habe damals nicht meinen Abschluss riskiert, sondern für mich waren das eher kleine pupertärende Nervenkitzelabenteuer. Aber ein Bekannter damals schwänzte beispielsweise ein ganzes halbes Jahr aus purer Gleichgültigkeit die Schule! Er schaffte seinen Abschluss natürlich nicht, was er heute bitterlich bereut.
Insbesondere in der Pupertät verfällt ein Jugendlicher schnell mal in die ,,Mir-doch-egal”-Schiene und kann von diesen Vergleisungen nicht mehr so schnell abweichen. Morgens klingelt der Wecker und er bleibt einfach liegen, wenn sich ohnehin niemand richtig kümmert. Keine Frage, dass diese Problematik besonders diejenigen Familien trifft, die eher lose Wohngemeinschaften bilden und dem Familiending eher eine leere Worthülse zusprechen.
Doch was dem Fünfzehnjährigen egal ist, kann in fünf Jahren ganz anders aussehen. Zwanzig Jahre alt und aus der Pupertät erwachend, schüttelt er sich ein wenig und stellt fest: Keine Perspektive und die Gleise führen nur in Richtung gesellschaftliches Abstellgleis. Das Arbeitsamt lotst einen von einem miesen Ein-Euro-Job zum nächsten und der Frust wird immer größer, bis er schließlich kaum auszuhalten mit etlichen Bierdosen betäubt wird. Ich weiß, ich weiß, ich treibe es mit meinen Provokationen heute mal wieder bis an die Spitze
, aber es ist nunmal einfach ein Problem. Und diesen Menschen muss geholfen werden!
Daher jetzt die Idee mit dem Rechtsanspruch auf den Hauptschulabschluss. Womit nicht der Wisch an sich gemeint ist, sondern die absolut gewährleistete Unterstützung auf dem Weg zum Absolvieren des Abschlusses. Das Grundgerüst des Gedanken finde ich super, sollte jedoch noch ein wenig ,,ausgetüftelt” werden, denn: Auch ein Hauptschulabschluss führt heutzutage leider nicht mehr zum Ausbildungsbetrieb. Meistens wollen die nämlich lieber den Realschulabsolventen haben, ganz einfach aus dem Grund, dass unsere Hauptschulen einen ganz miesen Ruf haben, dem man zu allererst entgegen arbeiten sollte.
Das neue Recht wäre also nur der Versuch, das Pferd von hinten aufzusatteln, denn wenn die Perspektiven eines Hauptschülers erst einmal besser sind, so würde sich das Schulschwänzproblem auch viel eher erübrigen. Und um dieses Problem in den Griff zu bekommen, bietet sich die Struktur der Gesamtschule an, die ja auch immer weiter in Deutschland um sich greift.
Ein sehr komplexes Thema also, wie ich finde, und immer wieder diskussionswürdig
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Minderjährig und schwanger. Eine Hiobsbotschaft für viele Mädchen und Eltern.
Sechzehn Jahre alt, da war die coole Party und der Typ, in den man schon so lange verknallt gewesen ist. Und dann ist es endlich soweit! Im hektischen Gewühle vergisst man dann schnell mal die wichtigste Kleinigkeit: Die Verhütung. Und das kann dann logischerweise weitreichende Konsequenzen haben. weiterlesen »
Ein motivierter, engagierter Lehrer bringt den Schülern mehr bei, als ein Pädagoge, der eigentlich gar ,,keinen Bock” hat. Klingt einleuchtend, oder?
Ein Lehrer sollte mitreißen. Motivieren. Sollte Spaß an seinem Job haben. Er sollte nicht in das Klassenzimmer rauschen und selber von dem Staub zwischen den Bücherseiten schlechte Laune bekommen, sondern den Schülern das Gefühl von Freude suggerieren, wenn er vor Partikel in der Luft kaum atmen kann und einen Hustenanfall bekommt
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Hauswirtschaft ist ein stark gehasstes Fach in Deutschlands Schulen.
,,Lass uns was kochen…. ich hab Toast da!” Diese StudiVZ Gruppe hätte von mir gegründet werden können und ich denke mal, von vielen Studenten ebenfalls. Kochen ist eine Geschichte, über die sich immer weniger Gedanken gemacht wird. Aber wenn du erst einmal monatelang einzig allein von Toastbrot gelebt hast, weißt du, wie es sich anfühlt, wenn dein Körper so richtig nach einem blutigen Stück Fleisch verlangt
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Begabte Berufstätige, die kein Abitur absolviert haben, sollen jetzt die Möglichkeit bekommen, ihre Karriere vorwärts zu treiben.
Damit auch talentierte Menschen ohne Abitur eine akademische Vollausbildung machen können, soll jetzt das sogenannte ,,Aufstiegsstipendium” vergeben werden, welches auch Meistern und Fachkräften ermöglichen soll, die letzte Karriere-Hürde zu
erklimmen. weiterlesen »
Die Diskussion über unser Schulsystem ist wieder einmal eskaliert: Die Grünen kritisieren Merkel und fordern weitere Investitionen in die Zukunft unserer Bildung.
Aufgrund der Sachlage, dass es zuviele junge Leute gibt, die die Schule ganz abbrechen, es zu wenig Studenten und zu viele Hauptschüler gibt, die perspektivlos sind, schlugen die Grünen vor, den Solidaritätszuschlag für den Osten in einen sogenannten ,,Bildungssoli” umzuwandeln. weiterlesen »
Die Ferien sind für die meisten Schüler die lang ersehnte Zeit des Erholens und Nichtstuns. Den ganzen Tag haben sie Zeit sich mit ihren Freunden zu treffen, das Schwimmbad zu besuchen oder sich einfach von dem vergangenen Schuljahr zu erholen.
Doch lernschwache Schüler oder Schüler die eine Nachprüfung zu Beginn des neuen Schuljahrs erwartet, kommen nicht in den Genuss dieses Privilegs, sondern müssen in den Ferien den Stoff aufarbeiten, den sie in der regulären Schulzeit versäumt haben. Diese Schüler müssen durch Zusatzunterricht gefördert werden, damit sie ihre Wissenslücken schließen und problemlos in das neue Schuljahr starten können. Viele Anbieter von Schülernhilfen bzw. Nachhilfe haben deshalb in den Ferien besondere Angebote, bei denen die entstandenen Lücken schnell geschlossen werden können, indem sie oft Einzel- oder Kleingruppenunterricht anbieten, bei dem der Lehrer sich ganz auf den Schüler konzentrieren kann und somit schnelle Lernerfolge garantiert sind.
Die Schüler lernen in den verschiedenen Formen des Ferienunterrichts neue Lernmethoden, wie das Karteikartensystem, kennen und finden heraus, welche Lernstrategien für ihren Lerntyp den besten Erfolg versprechen. Aber auch der Spaß kommt in den Ferien beim Lernen in den Ferienschulen nicht zu kurz und so sind die meisten Schüler am Ende der Zeit froh den Unterricht besucht zu haben und können mit einem positiven Gefühl und gut vorbereitet nach den Ferien das neue Schuljahr beginnen.
Sobald die Nachrichten im Fernsehen kommen, driften junge Leute einfach ab. Denken an die nächste Party oder an den aktuellen Schwarm. Doch oftmals nicht aus Desinteresse, sondern einfach aus Unverständnis.
Viele Jugendliche haben keine Ahnung, wenn es um unsere Wirtschaft und ihre Beschaffenheit geht. Da sie keinen Bezug dazu haben und auch nicht finden, lassen sie das Thema – trotz vorhandenen Interesses – meistens wieder fallen, ohne es je richtig berührt zu haben. Die Hürde des Unwissens ist einfach zu hoch, als dass sie mit Leichtigkeit erklommen werden möchte.
Deswegen kann ich dem Vorschlag, Ökonomie als Schulfach einzuführen, nur zustimmen. Denn die Fernsehsender kommen dieser Problematik schon mehr als genug entgegen: Fremdworte werden erklärt oder abgewürgt, schwierige Zusammenhänge anhand von Grafiken vereinfacht und die Sendezeiten verlängert. Doch trotz allem ist ein gewissen Grundwissen einfach vonnöten. Und da kommt eben die Schule mit ins Spiel.
Wissen macht Spaß! – Auch, wenn das spießig klingt und jeder Schüler spätestens hier schreiend davon rennt: Auch den Schülern macht Wissen Spaß. Wenn sie vor dem Tv sitzen und dem Nachrichtensprecher folgen können, fühlen sie sich als Teil der Gesellschaft, können teil haben am Geschehen und werden so auch ermutigt, darin einzugreifen, indem sie zum Beispiel einen wirtschaftsspezifischen Beruf ergreifen. Alles ist möglich – lautet da die Devise.
,,Der Philip stört andauernd den Unterricht!” – Bei so einem Satz schrillen schnell die Alarmglocken vieler Eltern. Da fluten Schlagworte wie ,,Hyperaktivität” oder ,,hochintelligent” die erhitzten Köpfe und es wird herum gerätselt, was nicht stimmt, mit dem Jungen. Einfach nur faul oder tatsächlich hochbegabt?
Ich entsinne mich noch genau, wie mein sechsjähriger Bruder mich vor versammelter Mannschaft völlig blamiert hat. Ein Mädchen wollte etwas über ein bestimmtes Sternenbild wissen und ich – die überstolze große Schwester – habe mich natürlich sofort in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gedrängelt und weiterlesen »