Pisabesieger

Schlauer als die Polizei erlaubt
 


Aufgrund der steigenden Probleme, mit denen Schüler und Lehrer stetig konfrontiert werden, haben Schulen Initiativen zur Prävention ins Leben gerufen. Diese befassen sich mit unterschiedlichen Themen wie Sucht, Sexualität, Gewalt, Gesundheit und Natur, um nur einige zu nennen.
Klassenzimmer Michael Beat©Flickr
Probleme, die früher noch gar nicht existiert haben, füllen heutzutage den Schulalltag. Schüler neigen dazu, sich zu verschließen und Dinge, die sie beschäftigen, in sich hineinzufressen. Diese Verdrängung führt zu Verhaltensstörungen, welche den Umgang mit anderen erschweren. weiterlesen »


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Am Vormittag des 11. März letzten Jahres ereignete sich das dramatische Blutbad von Winnenden bei Stuttgart, das 16 Menschen das Leben kostete, weil ein 17 jähriger Schüler, Tim Kretschmer, Amok lief. Der Täter, der sich, nachdem die Polizei ihn stellte, schließlich selbst erschoss, war ein Schüler der Albertville-Realschule in Winnenden.
Winnenden oedipusphinx©Flickr

Mit einer Pistole des Typs Beretta 92 drang er gegen 9.30 Uhr morgens in zwei Klassenzimmer ein und erschoss dabei unschuldige Schüler und Lehrerinnen. Während seines Fluchtversuches nahm er weiteren Menschen das Leben, bevor er schließlich gegen 13 Uhr Suizid beging. Innerhalb dieser knapp vier Stunden feuerte er 112 Schüsse ab. weiterlesen »


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Eine entsetzliche Nachricht macht derweil die Runden: An einer Jesuitenschule in Berlin, die als Elitegymnasium gilt, sollen über mehrere Jahrzehnte hinweg mindestens zwei Patres regelmäßig SchülerInnen sexuell missbraucht haben. Die Tat sei heute verjährt, vergessen können die Betroffenen die Übergriffe wohl ein Leben lang nicht.

Trauer, Angst und Entsetzen bleiben ©Flickr.com/nikoretro

Canisius-Kolleg Berlin: Mindestens zwei Patres missbrauchten Schüler sexuell

Erst wird einem übel, dann stellt sich Wut ein, wenn man über die Missbrauchsfällen am katholischen Canisius Gymnasium in Berlin-Tiergarten liest. Mindestens zwei Patres, Riedel und Statt, hatten sich ab der 70er Jahre sexuell an SchülerInnen vergangen, sowohl innerhalb des Unterrichts als auch während der Betreuung in der Freizeit. Gerüchte und Beschwerden wurden schon damals laut, der ehemalige Schulleiter war informiert. Doch statt konsequent gegen die Straftäter vorzugehen, wurden sie nur an andere Schulen versetzt, wo sie sich weiter an Schutzbefohlenen vergingen.

Der aktuelle Rektor der katholischen Privatschule zeigt sich beschämt und spricht den Betroffenen sein Mitgefühl aus. Auch die Kirche heißt das Verhalten nicht gut. Aber wo bleiben die Verurteilungen? Die gibt es nicht. Die Straftaten sind verjährt. Einer der Straftäter bestreitet seine abscheuliche Tat noch immer.

Natürlich gibt es Missbrauchsfälle in allen sozialen Schichten, Verbänden und Einrichtungen. Pädophile Straftäter werden immer die Nähe zu Kindern suchen, sei es über den Schwimmverein oder eben in Glaubensgemeinschaften. Doch kaum findet man irgendwo so ein strukturelles Totschweigen der Problematik statt, wie in der Kirche. Warum? Weil das Thema in christlichen Gemeinschaften noch immer tabuisiert wird. Das Gemeinschaftswohl wird über das Wohl des einzelnen gestellt. Statt dessen wird in einer schriftlichen Entschuldigung das Problem der Kirche mit der Homophobie eingeräumt. Was soll das? Die Täter waren nicht homosexuell, sie waren pädophil. Homosexualität ist keine Straftat, keine Krankheit, keine Entgleisung, die Leid verursacht. Pädophilie schon. weiterlesen »


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Heute gehe ich nochmal auf den schrecklichen Amoklauf ein, der in Winnenden statt gefunden hat.

Kerze

Denn heute fand die offizielle Trauerfeier für die mehr als 15 Opfer des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden statt. Tim K. war in die Schule gestürmt und hatte viele Menschen, hauptsächlich Frauen, und sich selbst mit in den Tod gerissen. Warum und wieso bleibt weiterhin im Unklaren. Laut Focus habe er einen “Hass auf alle” gehabt und sei deshalb wohl ausgerastet. Aber genaues weiß man (noch) nicht. weiterlesen »


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Das ganze Land spricht seit Tagen über nichts anderes, als über die schreckliche Tragödie in Winnenden.

“Seid ihr denn immer noch nicht alle tot?” Soll der Junge gebrüllt haben, der schwer bewaffnet durch das Schulgebäude in Winnenden bei Stuttgart stürmte und niederschoss, was sich ihm weibliches in den Weg stellte.
Mehr als 15 Menschen soll er auf dem Gewissen haben, darunter sich selbst als traurige Spitze einer schrecklichen Geschichte.

Warum und wieso, die Behörden tappen im Dunkeln. Die Eltern sind an einen unbekannten Ort gebracht, von wo sie sich noch nicht geäußert haben, während die Nation seit Tagen um die toten Opfer trauert. Viel wurde in den letzten Tagen gemutmaßt, zum Beispiel gab es da einen ominösen Hinweis eines Chatgespräches nach Bayern, in dem der Täter sein Vorhaben angekündigt haben sollte. Dieses wurde jedoch nicht bestätigt und deshalb früh von der Polizei wieder relativiert.

Ein reservierter, stiller Junge soll er gewesen sein. Das Verhalten kann sich niemand erklären. Die Gemeinde steht unter Schock und auch das Internet wird mit Meldungen darüber überschwemmt. Schulen werden neu sensibilisiert für Schutzmaßnahmen im Falle des Falles. So soll es zum Beispiel Lautsprecheransagen geben, die dem Täter nichts verraten, die Lehrer jedoch sofort veranlassen, die Klassenräume mitsamt ihrer Insassen zu verschließen.

Das ist natürlich ein weiterer Schock, der in die deutsche Schulgeschichte eingehen wird. Was soll man als Blogger großartig dazu sagen? Uns allen tut Leid, was geschehen ist. Der Tag sitzt noch allen schwer in den Gliedern, denn jeder kann sich mit dieser Situation identifizieren: Nichtsahnend sitzt man in der Schule, schreibt gerade an einer kniffligen Mathematik-Aufgabe, als die Tür aufgerissen wird und ein bewaffneter, maskierter Mensch hinein stürmt… es ist furchtbar. Und man kann beinahe nichts dazu sagen, weil ein Schweigen manchmal soviel mehr sagt, als tausend Worte es könnten. Hier könnt ihr euch Leute ansehen, die dennoch etwas dazu gesagt haben.


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Seit ein paar Jahren sind sie im Gespräch und reißen oft die Aufmerksamkeit auf sich: prügelnde Mädchengangs und aggressive, kompromisslose junge Frauen.

Mädchen werden immer brutaler und schlagen auch häufiger zu, wenn sie ein ,,Problem” mit Altersgenossen haben © Pixelio/creative.photo

Dass Jungs sich prügeln, erscheint unserer Gesellschaft normal. Die müssen sich balgen, um ihre Rangordnung herzustellen. Immerhin sind Menschen ja irgendwie auch nur Tiere. Jetzt wird das zarte Geschlecht auch immer brutaler, auch hier wird die Emanzipation sehr ernst genommen und nach Gleichberechtigung verlangt. weiterlesen »


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,,Mobbing” in der Schule

Autor: Julia
abgelegt in: Allgemein, Schule

,,Hör mal, wie der spricht!” - ,,Und wie der überhaupt aussieht!” - Kinder können untereinander recht böse zueinander werden, insbesonders in der Schule wird ,,gemobbt” bis es eskaliert.

Kind mit Maus © Pixelio/grafhp

Wissen Sie, wie es ist, ausgegrenzt zu werden? Wenn man mit seinem Pausenbrot alleine in der Ecke steht und zusehen darf, wie andere ihren Spaß haben - sowas kann sehr verletzen.
Aber das ist noch die harmlosere Form von dem sogenannten ,,Mobbing”, wie das ,,Fertigmachen” von anderen heute denglisch ausgedrückt wird.

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Mobbing in der virtuellen Welt

Autor: Carsten
abgelegt in: Schule

Computer flickr©Checia p.

Unter Mobbing versteht man im Allgemeinen die systematische Diskriminierung von Personen, die oft aus niederen Beweggründen heraus geschieht. Häufig reichen äußere, nicht der Norm entsprechende Merkmale aus, um zum Opfer von Mobbingattacken zu werden.

Doch längst beschränkt sich diese Thematik, welche in den letzten Jahren vermehrt in den Medien auftauchte, nicht mehr nur auf Belange der realen Welt. Der heutzutage unumgängliche Umgang mit dem Internet bietet leider auch Mobbern eine Plattform. So scheint es mittlerweile gang und gebe, reale Geschehnisse in die virtuelle Welt zu übertragen und sich dort auf anderer Ebene damit auseinanderzusetzen.

SchülervzDie Schüler-Plattform SchülerVZ, deren Sinn es im Grunde ist, Schülern die Möglichkeit der interaktiven Kommunikation zu bieten, wird immer öfter als “Mobbing-Center” missbraucht- auch Lehrkräfte sind davon betroffen.
Immer häufiger werden persönliche Attacken auf Lehrer und Lehrerinnen, mit denen man in der Schule Probleme hat, im SchülerVZ vollzogen. Dass die betroffenen Personen selten oder nie Zugang zu bzw. Wissen über dieses Geschehen haben, scheint mobbenden Schülern ein Ansporn zu sein, die Diskriminierung häufig schamloser fortzusetzen.

Wer Zeuge eines solchen Mobbingfalls wird, sollte an den Verstand der Schüler appellieren oder gegebenenfalls sogar die betroffene Lehrperson darüber informieren. Konflikte können auch auf andere Weise ausgetragen werden, als sie durch das Übertragen ins Internet auf unfairste Art zu thematisieren.


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Die Gewalt an deutschen Schulen nimmt immer mehr zu. Man erinnere sich nur einmal an den dramatischen Hilferuf der Rütli-Schule in Berlin. Hier herrschen hohe Aggressivität und Respektlosigkeit, sogar gegenüber den Lehrkräften.

Diese trauen sich nur noch mit Handy in ein Klassenzimmer, damit Sie in der Lage sind, die Polizei zu alarmieren, falls mal wieder Gegenstände nach ihnen geworfen werden. 83,2 Prozent der Schüler entstammen einer nicht deutschen Herkunft. Viele Kulturen prallen hier aufeinander, was natürlich für viel Zündstoff sorgt. Die wenigen Schüler, die Bereitschaft zum Lernen zeigen, haben an dieser Schule kaum eine Möglichkeit mehr sich Wissen anzueignen. Der Schullalltag wird für diese Schüler zum „Überlebenskampf“.

Politiker wissen von den brutalen Zuständen an deutschen Schulen. Unternommen wurde bisher nicht viel. Maßnahmen wie Gewaltprävention waren teuer aber nutzlos. Im Kampf gegen Gewalt und Drogen scheint unsere Regierung gescheitert zu sein.

Da in Deutschland Schulpflicht besteht und nicht gewalttätige Kinder gezwungen sind, ihren Schulalltag mit jungen Kriminellen zu teilen, wäre es sinnvoll, Wachpersonal an Schulen einzusetzen. Da die Schule eine staatliche Einrichtung ist, hat der Staat meiner Meinung nach auch für die Sicherheit unserer Kinder zu sorgen. Eigentlich müssten die Politiker hierfür sogar Verständnis aufbringen, trauen gerade sie sich doch nicht mal ohne Leibwächter, die von unseren Steuergeldern bezahlt werden, in die Öffentlichkeit…


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