Pisabesieger

Schlauer als die Polizei erlaubt
 


Die Vorteile einer Sekundarschule

Autor: Carsten
abgelegt in: Schule

Für viele Schüler bietet die Schulform der Sekundarschule große Vorteile, von den Klassen fünf bis zehn werden nun Schülerinnen und Schüler hier in einem neuen Rahmen unterrichtet.

Es ist ein Konzept, welches in Nordrhein-Westfalen entworfen und nun auch umgesetzt wurde: Die Sekundarschule soll in Zukunft das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern positiv beeinflussen und neue Standards schaffen. Die Sekundarschule soll das gemeinsame Lernen der Schüler bis in die zehnte Klasse möglich machen, dabei jedoch nicht die Standards der Gymnasien ansetzen müssen. weiterlesen »


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Wäre eine strenge Zugangsbeschränkung für das Gymnasium eine sinnvolle Sache oder behindert sie womöglich den schulischen Werdegang von Jugendlichen? Darüber wird derzeit heftig gestritten, und eine Einigung ist noch nicht in Sicht.

In Sachsen soll eine solche Zugangsbeschränkung fürs Gymnasium bald schon Realität werden, jedenfalls wenn es nach Teilen der dortigen Landesregierung geht. Die angeblich bereits geplante Verschärfung der Zugangsbestimmungen hat eine heftige Debatte um die derzeitige und künftige Bildungspolitik ausgelöst. Nicht nur in Sachsen, sondern in der gesamten Bundesrepublik wird nun darüber diskutiert, wie man den Zugang zu höheren Schulen gestalten sollte.
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Das Melanchthon Gymnasium in Nürnberg stand seit der Gründung im Jahre 1526 durch Philipp Melanchthon ganz im Zeichen des Humanismus. Ein Schulprojekt dokumentiert nun das Schicksal der Juden in den 1930er Jahren, das den Ursprungsgedanken des Gründervaters überschattete.

Philipp Melanchthon Evil Preacher©Flickr

Anlässlich des 450. Todestages von Philipp Melanchthon stellt die Schule ein Projekt auf die Beine, das den humanistischen Gedanken wieder aufleben lassen soll, der während des Nationalsozialismus abhanden ging.

Melanchthon Gymnasium in Nürnberg

Das Melanchthon Gymnasium wurde als erste Schule Deutschlands 1526 nach den humanistischen Prinzipien Philipp Melanchthons eingerichtet und vertritt auch heute noch (oder wieder) diese Philosophie. weiterlesen »


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Eine entsetzliche Nachricht macht derweil die Runden: An einer Jesuitenschule in Berlin, die als Elitegymnasium gilt, sollen über mehrere Jahrzehnte hinweg mindestens zwei Patres regelmäßig SchülerInnen sexuell missbraucht haben. Die Tat sei heute verjährt, vergessen können die Betroffenen die Übergriffe wohl ein Leben lang nicht.

Trauer, Angst und Entsetzen bleiben ©Flickr.com/nikoretro

Canisius-Kolleg Berlin: Mindestens zwei Patres missbrauchten Schüler sexuell

Erst wird einem übel, dann stellt sich Wut ein, wenn man über die Missbrauchsfällen am katholischen Canisius Gymnasium in Berlin-Tiergarten liest. Mindestens zwei Patres, Riedel und Statt, hatten sich ab der 70er Jahre sexuell an SchülerInnen vergangen, sowohl innerhalb des Unterrichts als auch während der Betreuung in der Freizeit. Gerüchte und Beschwerden wurden schon damals laut, der ehemalige Schulleiter war informiert. Doch statt konsequent gegen die Straftäter vorzugehen, wurden sie nur an andere Schulen versetzt, wo sie sich weiter an Schutzbefohlenen vergingen.

Der aktuelle Rektor der katholischen Privatschule zeigt sich beschämt und spricht den Betroffenen sein Mitgefühl aus. Auch die Kirche heißt das Verhalten nicht gut. Aber wo bleiben die Verurteilungen? Die gibt es nicht. Die Straftaten sind verjährt. Einer der Straftäter bestreitet seine abscheuliche Tat noch immer.

Natürlich gibt es Missbrauchsfälle in allen sozialen Schichten, Verbänden und Einrichtungen. Pädophile Straftäter werden immer die Nähe zu Kindern suchen, sei es über den Schwimmverein oder eben in Glaubensgemeinschaften. Doch kaum findet man irgendwo so ein strukturelles Totschweigen der Problematik statt, wie in der Kirche. Warum? Weil das Thema in christlichen Gemeinschaften noch immer tabuisiert wird. Das Gemeinschaftswohl wird über das Wohl des einzelnen gestellt. Statt dessen wird in einer schriftlichen Entschuldigung das Problem der Kirche mit der Homophobie eingeräumt. Was soll das? Die Täter waren nicht homosexuell, sie waren pädophil. Homosexualität ist keine Straftat, keine Krankheit, keine Entgleisung, die Leid verursacht. Pädophilie schon. weiterlesen »


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Eine der neuen Schul-Reformen beschloss, dass Schüler künftig schon ab der zwölften Klasse Abitur absolvieren und nicht erst nach der dreizehnten. Eine stark umstrittene Reform, die Deutschlands Klassen da überspülte und ich frage mich, was für Konsequenzen diese Welle hat.

Da werden heftige Vorwürfe losgelassen, auf unsere Bildungspolitiker, die sich das von ganz oben ausgedacht haben: Kinder verlieren ihre Kindheit, könnten nicht mehr spielen, hätten keine Freizeit. Hobbys würden aufgegeben und nur noch gelernt werden.Auch soll der Druck auf den ,,Kleinen” zu hoch sein, denn was damals in neun, muss nun in acht Jahren gelernt werden. Bis nachmittags Unterricht und wenn nach Hause gekommen wird, müssen noch Hausaufgaben erledigt werden.

Dabei wird oftmals schnell außer acht gelassen, dass wir – was Pisa und co. betrifft – in Europa ganz weit hinten liegen. Unser Schulsystem ist ein längst rostiges Gebilde aus einer europäisch gefühlten Steinzeit – und eben längst überholt. Bis nachmittags Unterricht – wieso denn nicht, bei ausreichender Mittagspause? Der junge Mensch ist mit Freunden zusammen, hat auch künstlerische, sportliche oder freizeitgestalterische Fächer, kann sich also auch hier ,,austoben” und wird zudem gefördert!
Des Weiteren gab es ja auch eine Reform des Lehrplanes. Sozialpädagogisch verteilter Lernstoff, der auch noch einmal ,,entstaubt” wurde und nun im neuen Anstricht erscheint. Vielleicht sind viele Fächer nun etwas kompakter gehalten, jedoch eben so strukturiert, dass der Schüler im Grunde genommen keine wirklichen Probleme bekommen kann. Und was den Nachmittagsunterricht betrifft – wie ist das mit Hauptschülern, die in der Regel schon mit siebzehn eine Lehre beginnen und bis in den frühen Abend arbeiten? Da schwingt niemand protestierende Fähnchen und auch keiner grummelt über verpasste freie Zeiten.

Ich finde die Reform gut. Denn sie markiert vielleicht einen klitzekleinen ersten Wendepunkt in unserer Bildungspolitik. Mal davon abgesehen, dass es auch Chancen beinhaltet, früher ,,fertig” zu werden. Ein Jahr Ausland? Oder doch lieber erst einmal jobben? Alles kein Problem mehr, wenn der junge Heranwachsender nicht unter Zeitdruck steht. Im Gegenteil. Er kann sich entspannt und ausgiebig der Planung seiner Zukunft widmen ;-) .


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