Planet Schule ist multimediales Fernsehen, das eine Begleitung zum Lehrplan darstellt und Sendungen beinhaltet, die im Unterricht gezeigt werden können.
Wochentags werden auf den Sendern WDR und SWR Beiträge zu den verschiedensten Unterrichtsfächern und aus den unterschiedlichsten Themenbereichen ausgestrahlt.
Planet Schule dient der hochwertigen Wissensvermittlung im Besonderen für Lehrer und Schüler aber auch für alle Interessierten.
Die Produktion der Sendungen geschieht in Zusammenarbeit mit den beteiligten Sendern WDR und SWR, wobei beide Sendeanstalten separate Sendungen anbieten und dadurch eine größere Abwechslung geboten wird.
Zu den Inhalten der Sendungen zählen unter anderem Englisch, Geschichte, Mathematik, Kunst und vieles mehr. weiterlesen »
Am 24. Juni 2010 ist die Premiere des Kinder 2010 Kongress und die Veranstalter haben keine Kosten und Mühen gescheut, um offenstehende Fragen zu dem Thema „Digital Natives“ , zu klären.Der Kinder 2010Kongress findet in dem Odysseum in Köln statt.
Kinder 2010 Kongress – Was sind „Digital Natives“ ?
Der Kinder 2010 Kongress, setzt sich mit den Entwicklungen der „Digital Natives“ auseinander. Unter „Digital Natives“ versteht man die Generationen ab 1980, die bereits mit Technologien wie Computern weiterlesen »
Früher gingen die Schüler in Bibliotheken, um Referate zu schreiben. Heute reicht ein Mausklick. Das Internet macht vieles bequem - hat aber auch seine Nachteile.
Früher war das Schreiben eines Referates noch eine echte Herausforderung. Der Schüler nahm ein Thema mit nach Hause, von dem er keine Ahnung besaß und musste in die Bibliothek flüchten, um fundiertes Fachwissen nachzuschlagen.
So verbrachte er die Stunden in den stillen Räumen der atmosphärischen Bibliothek, während er las und schon eifrig schrieb. Am Ende kam meist eine gute, sachkundig geschriebene Facharbeit bei raus. weiterlesen »
Man sitzt im Unterricht und hört dem Lehrer zu, wie er mit Kreide langweilige Diagramme an die schimmlig grüne Tafel malt. Solange es ,,ksch ksch ksch” der Kreide macht, weiß der Schüler, dass er noch Schonfrist genießt, bis die ungemütlichen Fragen nach dem Verständnis kommen.
Die Tafel ist wohl ein jahrelang gehasster Anblick. An dieser veranschaulicht der Lehrer, sortiert seine Gedanken und die des Schülers, er hält zur Verinnerlichung fest und schreibt hier vor.
Grün ist sie meistens, mit milchig weißen Flecken, weil niemand sich die Mühe macht, die Tafel gründlich zu wischen. Das gibt´s nur einmal in der Woche, wenn die fleißigen Mädchen Tafeldienst haben und die ganze Pause darauf verwenden, das Ding blitzeblank zu schrubben. weiterlesen »
Immer häufiger klagen Lehrer gegen den neuen Schüler-Trend ,,Spickmich”, ein Internetportal, wo Schüler den Spieß einfach mal umdrehen und ihre Lehrer benoten.
Wer kennt das nicht? Man kaut gefrustet auf seinem Bleistift herum und fühlt sich nicht ernst genommen, die schlechte Note nagt am Selbstwertgefühl und nicht selten ist der Lehrer Schuld an der ganzen Misere: Die Aufgaben der Klausur waren viel zu schwer, der Unterricht sei zu lasch oder aber der Lehrer unfähig, zu erklären. weiterlesen »
Zwar schon länger her, aber immer noch gut: In Hamburg dachten sich Studenten eine besonders provokante Art der Demonstration aus und gründeten das sogenannte ,,Studentenbaby”.
Da lag ein himmelblauer Flyer in meinem Fahrradkorb mit einem süßen Kleinkind bedruckt. Die Information auf dem Blatt war nur dürftig: Da war von Babys die Rede, Studentengebühren und Studentinnen, die helfen wollen. Aha. Ein Klick auf die damalige Webseite eröffnete: Für 500 Euro, also die Gebühren für ein Studien-Semester, würde eine Studentin nach Wahl als Leihmama fungieren. weiterlesen »
Im zurückliegenden Beitrag auf dieser Seite ging es unter anderem um die Dialogbereitschaft der deutschen Lehrer. Wie sich jetzt anhand eines schon länger andauernden Rechtsstreites ersehen lässt, sind einzelne Lehrkörper nicht bereit, auf neue Dialogformen einzugehen.Eine Lehrerin hatte gegen die Internetplattform „Spick mich“ geklagt, weil sie in der Benotung der eigenen Person und Arbeit durch Schüler eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte sieht. Auf der Internetseite haben Schüler die Möglichkeit, die Lehrer entsprechend ihrer Unterrichtsgestaltung und ihres Auftretens zu benoten. Da dies auf einer sachlichen Basis funktioniert, die zum Teil mit sehr schlüssigen Argumenten belegt wird, ist die Klage der Lehrerin aus meinen Augen kaum nachvollziehbar. Das sie aber auf die Kritiken an ihrer Person reagiert haben muss wird anhand der Tatsache sichtbar, dass sie ihre Durchschnittsbenotung von 4,3 auf 2,9 steigern konnte.
Natürlich unterliegt die Plattform ähnlich wie andere Bewertungsportale einer gewissen Manipulation, wo sich Lehrer gegenseitig bessere Noten geben, aber dank einer immer größeren Schar von benotenden Schüler verliert dieser Faktor zusehends an Aussagekraft. Erstaunlich ist ebenfalls die Gesamtdurchschnittsnote von 2,7 – die doch von einer gewissen Sympathie zeugt. Ich persönlich hätte gedacht, dass die Note um mindestens 1 bis 1,5 Notenpunkte niedriger liegt.
Fakt ist aber, man könnte eine solche Plattform, wenn sie sinnvoll und seriös geführt wird, sehr gut zur Kommunikation nutzen. Der Lehrer erhält ein Feedback für seine Arbeit und kann gegebenenfalls auf die einzelne Kritikpunkte eingehen. Dem Schüler bleibt ein klärendes Gespräch beim Lehrer erspart und muss sich zudem nicht zu erkennen geben. Durch die Themenvielfalt auf dieser Seite ist zudem eine Kommunikationsplattform ähnlich wie Studivz oder Schülervz entstanden, wo sich Schüler gegenseitig helfen, Erfahrungen austauschen und sich über interessante Themen unterhalten können.
Kein schlechter Anfang für das Dialogisieren im Zeitalter des Internets.