Pisabesieger

Schlauer als die Polizei erlaubt
 


In vierzig Städten wurde heute demonstriert. Schüler gingen auf die Straßen mit wütenden Parolen. Die Schulpolitik lässt zu wünschen übrig – das wissen wir alle. Aber jetzt sind sogar die Schüler selbst wütend und ungehalten.

Stopschild

,,Bildungsblockaden einreißen!” war das Motto der Aktion, die von ,,schulaction” ins Leben gerufen wurde. Das Schülerbündnis rief die Jugendlichen dazu auf, den Unterricht heute zu schwänzen und stattdessen auf den Straßen nach mehr Bildungsgerechtigkeit zu verlangen.
Als ob man einem Verdurstenden Wasser gibt, strömten die jungen Menschen aus den Klassenzimmern. weiterlesen »


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Wer zur Schule geht, der – geht – ja auch zur Schule. Und genau das ist oft ein Problem: der Schulweg.

Mit dem Bus in die Schule zu fahren, ist oft eine Erleichterung für den Schulweg des Kindes © Pixelio/Herr_Zimmermann

Viele Eltern bangen oft zu der anfänglichen Schulzeit um ihr Kind. Die Schule ist eigentlich nur ein fünfminütiger Fußmarsch entfernt, aber diese paar Meter erscheinen plötzlich wie eine lebensgefährliche Weltreise. Oft endet es damit, dass Eltern ihre Kinder jahrelang selbst zur Schule bringen und ihnen somit ihre Selbstständigkeit vorenthalten. weiterlesen »


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Schulbildung der Eltern beeinflusst angeblich das Gewicht der Sprösslinge.

Übergewicht ist ein ausgereiztes Thema in Deutschland. Neu ist die Erkenntnis nicht, dass Kinder immer häufiger zu Fettleibigkeit neigen und Kinder ,,schlauer Eltern” bewegen sich häufiger, leben insgesamt oft gesünder!generell übergewichtiger sind. Das wissen wir bereits, etliche Male haben wir das Thema beim täglichen Abendbrot durchgekaut – jetzt reicht´s. Oder? Finde ich nicht, denn es gibt immer etwas neues zu ,,entdecken” ;-) !

Zum Beispiel die Tatsache, dass meine Eltern ,,Schuld” daran sein sollen, dass ich ein normal gewichtiges Menschlein geworden bin. Keine übermäßige Couchpotatoe, nicht dick und auch nicht Cola-trinkend. Und interessant ist vor allen Dingen, dass ihr Schulabschluss darüber entschieden hat. Klingt erst einmal komisch, aber es scheint wohl so zu sein, dass Menschen mit einem höheren Bildungsniveau eine andere Mentalität entwickeln, als Leute ohne regulären Schulabschluss.

Gesundheit ist nicht nur eine farbige, waschige Vision, die man sich im Fernsehen anschauen kann, sondern eine, die auch gelebt wird. Ohne entsprechende Bildung fällt es wohl schwer, sich in die entsprechende Richtung zu bewegen, das Kind zum Beispiel jeden Montag zum Vereinsturnen zu fahren. Oder es bei konkreter Langeweile nicht vor den Tv zu setzen, sondern gezielt nach ,,draußen zu jagen”, damit es sich ein wenig bewegt. weiterlesen »


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Der Psychologe wird oftmals unterschätzt, was seine Bedeutung an der Schule anbelangt.

Psychologe © Pixelio/hofschlaeger

Hatten Sie einen Vertrauenslehrer an Ihrer Schule? Und wenn ja, haben Sie ihn auch genutzt? Ein Vertrauenslehrer ist zumeist ein Lehrer, der von den Schülern demokratisch und anonym als Vertrauenslehrer gewählt wird. Das heißt, dass die Schüler ihm am ehesten ihre Probleme und Sorgen anvertrauen würden. weiterlesen »


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Viele Argumente, die dafür sprechen, dass auch während der Schulzeit aktiv Sport betrieben wird, aber es gibt auch einige gegenläufige Meinungen.

Basketballkorb © Pixelio/hofschlaeger

Ich habe mich gerne in den Geräteräumen unter dem Schwebebalken versteckt, wenn es um mein absolutes Hass-Fach Nr. 1 ging: Sport. Ratzfatz war ich in der Pause umgezogen, schnappte mir ein Buch und verkroch mich zu den Matten und Basketbällen. Natürlich wurde das nicht geduldet und des Öfteren wurde ich gezwungen, Dinge zu tun, die nicht einmal in meinen schlimmsten Alpträumen vorkommen: Handball spielen und dabei über den Haufen gerannt werden, Handstand machen und sich dabei fast die Knochen brechen, sich joggend und Luft japsend über den Sportplatz quälen. weiterlesen »


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Rauchen an Schulen

Autor: Julia
abgelegt in: Schule

Ob das Rauchen an Schulen erlaubt sein soll oder nicht, sorgt immer für hitzigen Diskussionsstoff.

Zigarette © Pixelio/Knipserlein

Während meiner Schulzeit durfte noch geraucht werden. Mit sechzehn und schriftlicher Einwilligung der Eltern konnten wir einen sogenannten ,,Raucherausweis” beantragen, der uns Zugang zu einer kleinen, verqualmten Ecke der Schule ermöglichte.
Mittlerweile hat meine alte Schule dieses ,,Angebot” abgeschafft und ein generelles Rauchverbot eingeführt. weiterlesen »


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studiVZ ist wohl DAS Wort des Jahres! Als Student durfte man letztes Jahr dort nicht fehlen, mittlerweile hat es auch alle anderen mit meinVZ und schuelerVZ in seinen Bann gezogen. Aber der Trend hat auch seine Konsequenzen.

,,Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird”, ,,Wir stopfen tote Ratten in Blumenvasen” oder: ,,Mensch, was solls? Die Welt ist scheiße… mach Glitzer drauf!” sind sogenannte Gruppen, die man auf den Profilen der jungen Menschen lesen kann. Provokante allgemeingültige Aussagen, die die Coolness des Betreffenden ausdrücken sollen.
Taffe Emanzen, sensible Machos, Nymphomanen und verkappte Künstler – jeder sucht sich seine Lieblingsneurose aus und verkauft sie als hippes Anhängsel. Je kurioser, provokanter, desto besser.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass insbesondere junge Menschen auf der Suche nach Selbstverwirklichung sind, wobei das gefälligst besonders individuell und komplett anders als alles vorher dagewesene sein muss. Da fallen dann so eingedeutschte Begriffe, wie ,,Seelenstriptease”, wenn ein Mensch auf Krampf sein komplettes Innerstes vor hunderten von Menschen ausbreiten muss, um sich irgendwie zu profilieren, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stellen, getreu dem Motto: Hallo, ich bin der Nabel der Welt, die Erde dreht sich nur um mich, ich bin etwas ganz Besonderes!

Was viele dabei nicht wissen: Auch Arbeitgeber loggen sich mittlerweile unter geheimen Accounts ein, um aufgrund der Profile ihre Bewerber zu sortieren. Oder auszusortieren, besser gesagt.
Auch, wenn man sein Profil mittlerweile so schalten kann, dass es nicht für alle zugänglich ist: Man sollte schon darauf achten, wer sich sein Profil angucken kann/darf und was man seinem Gegenüber damit auch vermittelt.

Ich persönlich finde es eher anstrengend, dass jeder sich selber viel zu wichtig nimmt und sich auf Teufel komm raus selber präsentieren muss. Anstatt sich permanent in den Mittelpunkt stellen zu wollen, sollte man auch ruhig mal den anderen zu Wort kommen lassen: Jeder Mensch ist anders und aus diesem Grund kann man viel voneinander lernen – wenn man denn auch einmal zuhört und nicht immer nur gegenan brüllt.


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