Christliche Eltern, die sich eine Erziehung und Förderung ihrer Kinder an der Schule auch fächerübergreifend wünschen, sind mit einer katholischen oder evangelischen Ersatzschule meist ganz gut beraten. Man muss jedoch nicht zwingend einer dieser Konfessionen angehören, um sein Kind auf eine Schule mit kirchlicher Trägerschaft zu schicken.
Christliche Schulen gelten in Deutschland als Ersatzschulen (Privatschulen) zur staatlichen Schule, wenn sie gleichwertige Schulabschlüsse anbieten. Dafür muss natürlich auch der staatliche Lehrplan eingehalten und unterrichtet werden, doch hat eine christliche Schule darüber hinaus noch die Möglichkeit, je nach Ausrichtung des Trägers, den Unterricht in einem bestimmten Kontext oder auch nach einer bestimmten pädagogischen Überzeugung zu lehren.
Während an staatlichen Schulen die religiöse Themen nur im Schulfach Religion behandelt werden sollten, kann dies an einer christlichen Schule auch fächerübergreifend geschehen.
Da bei Ersatzschulen nur ein Teil der anfallenden Kosten vom Staat getragen werden, sind Schulgelder nötig, die sich nach dem elterlichen Einkommen und der Anzahl der Kinder richten. weiterlesen »
Kinder lieben Geschichten, der Fernseher nimmt ihnen leider oft das Lesen ab. Schade, denn so werden sie schnell zu passiven Konsumenten, statt selber die Phantasie zu bemühen und ihr Sprachgefühl zu stimulieren. Audiobooks können eine sinnvolle Alternative sein.
Audiobooks, oder auch Hörbücher, wie sie wörtlich übersetzt auf Deutsch heißen, sind nicht nur etwas für lange Autofahrten. Auch für Kinder gibt es ein breites Angebot an witzigen, spannenden, aufregenden und komischen Geschichten, bei denen die Kleinen mit viel Spaß lernen, ohne vor der Flimmerkiste zu verkümmern.
Nicht jedes Kind liest gerne, ca. 30 % der Erwachsenen in Deutschland sollen sogar unter einer unerkannten Leseschwäche leiden.
Dazu kommen nach der Verkürzung des Abiturs straffere und längere Schultage – wie soll man sich da noch zusätzlich dazu aufraffen ein Buch in die Hand zu nehmen? weiterlesen »
Viele Eltern sehen sich aufgrund der bedenklichen Pisastudien-Ergebnisse in Deutschland nach Alternativen zu konventionellen Pädagogik- und Erziehungskonzepten um. Neben der Waldorfschule wird die experimentelle Montessori Pädagogik immer populärer, die sich zur Aufgabe macht, das Kind in seiner individuellen Begabung zu fördern.
Montessori Schulen gibt es bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Entwickelt von der Ärztin und Pädagogin Maria Montessori hat dieses experimentelle Pädagogikkonzept sich zum Auftrag gemacht, das Kind in seinen eigenen Neigungen, Bedürfnissen und Begabungen individuell zu fördern und beim Lernen anzuleiten.
Man geht davon aus, dass das Lernen zu den menschlichen Grundbedürfnissen zählt, es jedoch wenig Sinn macht diesen Vorgang einheitlich zu vollziehen und die Kinder in eine Rolle zu pressen, der sie gar nicht entsprechen. Deswegen können Kinder an der Montessori Schule selbst entscheiden, wann und wie sie lernen, ob sie Aufgaben in einer Gruppe oder alleine lösen. Dabei werden sie von Pädagogen betreut, die das Lernverhalten der Schüler beobachten, interpretieren und versuchen individuell zu fördern. Das heißt jedoch nicht, dass die Kinder machen können, was sie wollen. Auch an der Montessori Schule gibt es Regeln und Pflichtunterricht und die der Unterrichtsstoff entspricht natürlich den Vorgaben des Kultusministeriums. Allein der Weg, wie man sich diese Lernziele aneignet, unterscheidet sich. weiterlesen »
Interkulturelles Training ist in unserer zunehmend multikulturellen Gesellschaft mit globalen Lebensverhältnissen eine gute Chance um sich auf Menschen verschiedener Kulturen in der Arbeitswelt sowie im Alltagsleben einstellen zu können. Vielfältige neue Anforderungen lassen uns unter Umständen über kulturelle Konflikte stolpern, die es gilt zu hinterfragen und zu verstehen. Denn ohne voreingenommen zu sein lässt es sich leichter zusammen arbeiten und leben.
Durch interkulturelles Lernen und trainieren von interkulturellen Kompetenz wird Verständniss geschaffen und das Bewusstsein für die eigene kulturelle Prägungen und eigene kulturelle Identität geschärft. Diese Form des sozialen Lernens gliedert sich in fünf grundlegende Teilziele. Zu diesen Komponenten zählt der bewusste und kritische Umgang mit Stereotypen, welcher zum angemessenen Verhalten im Ausland führen soll, sowie gegenüber Ausländern im Inland.
Der Interkulturelle Kontext ist ein wichtiger Baustein zu Verstehen einer fremden Mentalität, dies fördert den Aufbau von Akzeptanz für andere Kulturen, welches ebenfalls eines der Teilziele darstellt. weiterlesen »
Elearning Software gibt es mittlerweile zu Hauf auf dem Online- wie Offline-Markt. Um in der Schier unüberblickbaren Auswahl das passende Produkt zu finden, sollte man sich genau bewusst machen welche Anforderungen man an das Produkt stellt und für welche Zielgruppe es ausgelebt sein soll. Oft hilft es hierbei auf die Erfahrungen von anderen zurückzugreifen und so die Vor- und Nachteile bestimmter Software zu erkennen und Empfehlungen zu nutzen.
Bei Elearning Software geht es darum, dass ein Teil eines Kurses, eine Unterrichtsstunde oder sogar ein ganzes Studium über ein elektronisches Medium durchgeführt werden. Dabei kann auf Dokumente aus dem Internet, von einer CD/DVD oder auch Simulationen und Videos zugegriffen werden.
Das präsentierte Material kann wie ein Lehrbuch zum Selbststudium geeignet sein oder als Ergänzung einer anderen Lehrform, zum Beispiel einer konventionellen Vorlesung, gedacht sein. Bei der Ausbildung in Schulen, Hochschulen, kommerziellen Bildungsinstituten oder firmeninternen Ausbildung findet Elearning Software ihren Einsatz. weiterlesen »
Seit einigen Jahren schon ist die Zukunftswerkstatt als Methode der Erwachsenenbildung ein erprobtes Werkzeug, jedoch im Bereich der Veranstaltung von Jugendseminaren wird es bis jetzt nur wenig genutzt. Dabei findet bei einem solchen Seminar oft in den meisten Fällen ein motivierender und kommunikativer Prozess statt, bei dem Jeder als Gewinner herausgeht.
In den ein- oder mehrtägigen Zukunftswerkstätten sollen Diejenigen zu Wort kommen, welche sonst nicht die Chance dazu haben. Beschwerden und Anregungen werden nicht nur angehört sondern auch aktiv besprochen und überlegt wie man sie umsetzen kann – was sinnvoll ist und was für die Umsetzung benötigt wird. Auf diesem Wege finden zum Beispiel Bürgerbeteiligungen statt.
Zukunftswerkstätten entstanden dort, wo Menschen mit lokalen Institutionen oder umweltzerstörenden Produktionsprozessen nicht einverstanden waren und sie betreffende Probleme gemeinsam lösen wollten. Die Entscheidungen über die Zukunft sollten nicht länger allein in den Händen von Planern und Politikern liegen, sondern Betroffene sollten ein Instrument bekommen, mit dem sie selbst eigene Konzepte einer lebenswerten, ökologischen und friedlichen Zukunft entwickeln konnten.
Im Rahmen der Jugendlichenbildung wäre ein solches Seminar an Schulen denkbar oder in der Vermittlung von familiären Problemen. Jugendliche werden, wenn überhaupt, als letzte nach ihrer Meinung gefragt und haben selten die Chance an einer Problembehandlung kreativ mitzuwirken. Mit Hilfe verbaler und visueller Kommunikationsformen, sowie eine Reihe von ganzheitlichen Methoden könnten Teilnehmer/innen sich ihrer Ideen, Probleme, Wünsche und Konzepte bewusst werden und diese formulieren.
Eine Zukunftswerkstatt kann so als Katalysator oder Hilfsmittel verstanden werden um neue kreative Ideen für bestehende Probleme zu entwickeln. Qualifizierte Moderatoren leiten dabei an und fördern den Kommunikationsprozess.
Schule macht den meisten Kindern irgendwie so gar keinen Spaß. Besonders im Sommer, wo es viel spannender wäre, in der Eisdiele zu sitzen, zu rauchen und dem hübschen Kellner nachzuschauen und so generell über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu plaudern: Jungs, Mädchen und ausgetauschte Zärtlichkeiten.
Und für so einen sonnigen Nachmittag wird auch schon mal die Schule geschwänzt. Finden Eltern natürlich nicht so gut, Lehrer schon mal gar nicht. Aber was man nicht weiß, das macht ja bekanntlich auch nicht heiß. Und mal ganz ehrlich mit Hand auf´s Herz: Haben Sie nicht auch schon mal die Schule geschwänzt? Ich kann mich erinnern, viele oben beschriebene Nachmittage mit meiner besten Freundin verbracht zu haben. Wir haben Eis gegessen und Kaffee getrunken. Ich kann Ihnen sagen, das waren wirklich herrliche Nachmittage
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Immer wieder klagen Eltern und Lehrer darüber, dass Kinder zu wenig lesen und es dementsprechend schlecht können. Lesen ist eine Sache, die unter Schülern als “uncool” gilt.
Lesen ist schwierig für einen Grundschüler. Es ermüdet, es ist schwarzweiß und es ist auch noch peinlich, vor versammelter Mannschaft an einem leichten Wort wie “Polizei” herum zu stottern. Lesen macht vielen Kindern einfach keinen Spaß. Besonders in Zeiten der bunten Computerelektronik, der permanenten Berieselung, erscheint es den meisten Schülern eher müßig, selbst ein Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen. Deshalb versuchen Eltern und Lehrer, ihre Kinder immer wieder neu dazu zu motivieren. weiterlesen »
Ein Belohnungssystem ist für Kinder sehr wichtig. Das fordert die Motivation und somit auch die Leistungsbereitschaft.
Ich schrieb ja bereits schon darüber, wie wichtig das Lob für ein Kind ist. Nun stieß ich auf einen weiterführenden Artikel, der allerdings auch davor warnt, zuviel des Guten zu betreiben: Zuviel Lob schadet mehr, als dass es fördert.
Es ist so, dass Kinder, die zuviel Lob für jede Kleinigkeit erfahren, unsicher werden und sich ständig vergewissern müssen. Kommt das Lob dann nicht, werden sie verunsichert und entwickeln kein eigenständiges Selbstvertrauen.
Problematischer ist es allerdings, wenn Eltern zuviel loben und die äußere Umwelt weiterhin harsch kritisiert. Dann verliert das Kind nämlich nicht nur das Vertrauen zu sich, sondern auch in seine Eltern. Eine schlimme Folge des zuviel des Guten!
Deshalb sollte man als Elternteil darauf achten, dass Lob angemessen und wohl durchdacht zu dosieren. Immer präzise sagen, was gut war! Nicht für Selbstverständlichkeiten loben und dem Kind auch Kritik zumuten, damit es lernt, mit Frustrationen in der Schule umzugehen.
Generell ist wohl zu sagen, dass man als Elternteil einfach fair und objektiv loben muss. Nicht übertreiben, aber eben auch nicht untertreiben. Ein goldenes Mittelmaß finden, lautet die Devise. Natürlich ist das nicht so einfach, aber wer hat auch gesagt, dass Kindererziehung etwas Einfaches ist? ![]()
Im letzten Artikel schrieb ich ja bereits über die Motivation der Schüler. Dazu fand ich eine interessante, gegenspielende Theorie über Eltern, die sich nicht zuviel vornehmen sollten.
Dieser Artikel beleuchtet auf anschauliche Weise die Tatsache, dass auch Eltern oftmals genervt sind von den Hausaufgaben. Von ihren eigenen Hausaufgaben als verantwortliches, pflichtbewusstes Elternteil. Man möchte unbedingt alles richtig machen, setzt sich also mit dem lernenden Sprössling gemeinsam hin und - lernt. weiterlesen »