Mehr als 700.000 muslimische Kinder und Jugendliche besuchen Schulen in Deutschland und daher fordern Politiker eine konsequente Durchsetzung des Islamunterrichts an unseren Schulen. Die Bildungsministerin Annette Schavan fordert die Anstellung islamischer Geistlicher an den Schulen.
Das Thema Islamunterricht kursiert bereits seit längerer Zeit in den Medien und sorgt für eine hitzige Debatte, die die Lager in zwei Teile spaltet. Die Befürworter sehen in der Einführung des Unterrichts einen entscheidenden Beitrag zur Integration und eine „wirksame Immunisierung gegen den Extremismus“. Skeptiker hingegen befürchten, dass andere Schulfächer das Nachsehen haben werden.
Kritiker des Religionsunterricht sind der Meinung, dass dieser, ganz gleich ob katholisch, protestantisch oder islamisch, abgeschafft werden soll, da es sich bei Religion um eine Privatsache handelt. Zudem werden die Kinder nach ihrer Ansicht bezüglich der Vermittlung von Mathematik, Lesen und Schreiben vernachlässigt. „Unsere Gesellschaft lebt vom Wissen von gut ausgebildeten Menschen. Nicht vom Glauben der Religiösen.“ weiterlesen »
Dieses Jahr ging der begehrte Lehrer-Preis, den die Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der EWE Stiftung vergibt, an Hans-Otto Carmesin aus Stade. Der Lehrer für Naturwissenschaften wurde dadurch für seine außerordentliches Engagement in seinem Fachbereich belohnt.
Jedes Jahr vergibt die Universität Oldenburg mit der Unterstützung der EWE Stiftung den sogenannten Klaus-von-Klitzing-Preis, der mit 15000 Euro dotiert ist. Der Preis, der nach dem Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing benannt ist, zeichnet damit den besten Lehrer in naturwissenschaftlichen Fächern aus.
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Waldorfschulen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten auf der ganzen Welt ausgebreitet. So existieren weltweit etwa 1.000 Waldorfschulen, wovon sich 219 in Deutschland befinden. Daneben gibt es die so genannten Waldorfkindergärten mit einer weltweiten Anzahl von 1.500.
Die auch Rudolf-Steiner-Schulen bekannte Waldorfschulen praktizieren die Waldorfpädagogik, die von Rudolf Steiner (1861 -1925) begründet wurde. Ihren Ursprung hat die Waldorfpädagogik in der Reformpädagogik auf der Grundlage der so genannten Anthroposophie, die ebenfalls von Steiner begründet wurde. Im deutschen Raum sind Waldorfschulen staatlich anerkannte Ersatzschulen, die sich in freier Trägerschaft befinden.
Alle Schüler an Waldorfschulen durchlaufen eine 12jährige Schulzeit, ohne dass Schüler sitzen bleiben. Die jeweiligen geistigen Veranlagungen der Kinder finden im Lehrplan der Waldorfschulen Berücksichtigung und werden entsprechend gefördert. Bereits ab dem ersten Schuljahr werden neben den klassischen Schulfächern künstlerische Fächer angeboten. weiterlesen »
Planet Schule ist multimediales Fernsehen, das eine Begleitung zum Lehrplan darstellt und Sendungen beinhaltet, die im Unterricht gezeigt werden können.
Wochentags werden auf den Sendern WDR und SWR Beiträge zu den verschiedensten Unterrichtsfächern und aus den unterschiedlichsten Themenbereichen ausgestrahlt.
Planet Schule dient der hochwertigen Wissensvermittlung im Besonderen für Lehrer und Schüler aber auch für alle Interessierten.
Die Produktion der Sendungen geschieht in Zusammenarbeit mit den beteiligten Sendern WDR und SWR, wobei beide Sendeanstalten separate Sendungen anbieten und dadurch eine größere Abwechslung geboten wird.
Zu den Inhalten der Sendungen zählen unter anderem Englisch, Geschichte, Mathematik, Kunst und vieles mehr. weiterlesen »
Käufmännische Schulen sind in Deutschland Bildungseinrichtungen, die verschiedene Schulformen und Abschlussmöglichkeiten vereint unter einem Dach anbieten. Vom Abitur bis zum Berufsschulunterricht werden die Schüler auf ihren Weg in die Wirtschaft vorbereitet.
Kaufmännische Schulen vereinen verschiedene Berufsformen und Schultypen unter ihrem Dach. In Deutschland sind Bildungsangebot und die Abschlussmöglichkeiten vom Standpunkt abhängig. Einzig die Ausrichtung auf den kaufmännisch-wirtschaftlichen Bereich liegt ihnen zugrunde.
So sind einige Kaufmännische Schulen reine Berufsfachschulen, die den theoretischen Teil in Rahmen einer Berufsausbildung vermitteln sollen. Andere wiederum bieten Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit an ihren Realschulabschluss, das Abitur oder Fachabitur im Vollzeitunterricht zu erwerben. Auch die Möglichkeit einen verkürzten, besseren Schulabschluss im wirtschaftlichen Bereich zu machen, nachdem man bereits eine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, ist möglich. weiterlesen »
Endlich mal eine positiv überraschende Meldung: Gymnasiasten sollen wieder in dem Fach Astronomie unterrichtet werden.
Leider bisher nur in Thüringen so geschehen, aber es gibt Grund zur Hoffnung: Die dortigen Gymnasien müssen das Pflichtfach Astronomie einführen und den Schülern universelle Weisheiten beibringen.
Das gab es schon zu DDR-Zeiten, gerat nach der Wiedervereinigung jedoch stark in Vergessenheit, wurde lediglich mal im Physikkurs angekratzt und angedeutet. weiterlesen »
Forscher wollen der berühmten, flatterhaften Rechenschwäche endlich auf dem Grund gehen und finden erstaunliches heraus.
Waren Sie gut in Mathematik? Ich nicht. Nicht einmal ansatzweise. Meine fünf Punkte in diesem Fach habe ich mir regelrecht abgehungert. Mit Mühe und Not habe ich die Zulassungen immer gerade so geschafft. Dabei fand ich Logik und Zahlenzusammenhänge immer interessant – aber ich war einfach zu ,,doof”, diese richtig zusammen zu bringen. Und logisch zu denken.
Dabei fanden Forscher jetzt heraus, dass es nicht unbedingt logisches Denken ist, das zur berühmten Rechenschwäche führt. weiterlesen »
28.000 Berliner Schüler müssen am 23. Juni ihre Mathematik-Prüfung für den Mittleren Schulabschluss wiederholen. Die Bildungsverwaltung Berlins entschloss sich zu diesem radikalen Schritt, da aufgedeckt wurde, dass viele Schüler bereits im Vorfeld die Aufgaben für die am 30.Mai und 4.Juni stattfindenden Prüfungen in ihrem Besitz hatten. Dies war in so einem großen Ausmaß möglich, weil die Prüfungsaufgaben zentral für alle Berliner Schulen erstellt werden. Auf welchem Wege die Aufgaben in die Hände von Schülern gelangten, ist bis jetzt nicht geklärt. Sicher jedoch ist, dass auch viele unbescholtene Pauker, die ihre Prüfung auf ehrlichem Wege bestanden, unter diesem Betrug zu leiden haben.
Die PISA-Studie ist ein internationaler Vergleich von Schulleistungen 15jähriger Schüler (Neuntklässler), der seit dem Jahr 2000 alle drei Jahre stattfindet. 2000 wurde die Lesekompetenz geprüft, 2003 die Leistungen in Mathematik verglichen und 2006 war das Thema Kompetenz in Naturwissenschaften. Für Deutschland lagen durch Teilnahme fast aller Bundesländer Ergebnisse der Gesamtschulen und Gymnasien vor. Festzustellen war, dass in allen Teilen der PISA-Studie Bremen Schlusslicht war.Lesekompetenz 2000
• Bremen 448 Punkte
• Mecklenburg-Vorpommern 467 Punkte
Mathematik 2003
• Bremen 471 Punkte
• Hamburg 481 Punkte
Naturwissenschaften 2006
• Bremen 477 Punkte
• Brandenburg 486 Punkte
Der internationale Durchschnitt lag bei 500 Punkten. Das Bundesland, das am besten abschnitt, war Bayern. Dort betrug die Lesekompetenz 510 Punkte, in Mathematik wurden 516 Punkte erreicht und in den Naturwissenschaften 508 Punkte. Politiker, Lehrer und Bildungsforscher überlegen seit dem, warum Deutschland insgesamt bei PISA so schlechte Ergebnisse erzielte und warum es so ein Gefälle zwischen den einzelnen deutschen Bundesländern gibt. Gründe scheinen zu sein: Soziales Gefälle, Migrationshintergrund – Beispiel Bremen – und politische Gründe. Es konnte festgestellt werden, dass in CDU- oder CSU-regierten Bundesländern die Schüler besser abschnitten als in SPD-regierten Ländern.
In Bundesländern mit einem höheren Budget für Bildung und Kultur ist der Bildungsstand der Schüler höher. Kleinere Schülerzahlen in den Klassen und motivierte Lehrer wirken sich positiv auf die Lernleistungen und das Bildungsniveau aus. Die Integration ausländischer Mitbürger und vor allem die Sprachausbildung ab Kindergartenalter erhöhen die Chancen auch für Kinder mit Migrationshintergrund, einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben.
Mit der aktuellen Studie PISA 2006 wurden wie auch in den Jahren 2000 und 2003 die Leistungen fünfzehnjähriger Schülerinnen und Schüler untersucht im internationalen Vergleich mit 56 anderen Ländern, 29 davon OECD-Staaten. Es wurden Schwerpunkte gesetzt bei Mathematik, den Naturwissenschaften und Lesen. Etwa die Hälfte der gestellten Aufgaben sollten das naturwissenschaftliche Verständnis beleuchten und je ein Viertel die mathematischen Fähigkeiten und das Lesen.
Die am 4. Dezember 2007 veröffentlichten Ergebnisse besagten, dass sich für die Naturwissenschaften die Kompetenz der deutschen Jugendlichen gegenüber 2000 und 2003 verbessert hatten im Umfang des Leistungszuwachses eines Schulhalbjahres. Dies kann auch ein Indiz für verbesserte Schulbücher sein. Im internationalen Vergleich erreichte Deutschland den 13. Platz unter allen teilnehmenden Ländern und Rang 8 innerhalb der OECD-Staaten mit einem Punktwert über dem Mittelwert dieser Staaten.
Auch in den Testbereichen Mathematik und Lesen hat sich die Leistung der deutschen Testteilnehmer – geringfügig – verbessert, während sich der Mittelwert der OECD-Staaten leicht verschlechtert hat. Die deutschen Ergebnisse haben sich damit deutlich über diesem Leistungs-Mittel der OECD-Länder etabliert. Dies belegt, dass auch der Duden wieder ein probates Lernmittel für die deutschen Schüler ist.
In allen drei Testbereichen fiel auf, dass Deutschland zu den Ländern mit großem Leistungsgefälle innerhalb der untersuchten Gruppe gehört. Diese Unterschiede bestehen nur geringfügig zwischen den Geschlechtern, beim Lesen zum Vorteil der Mädchen, in der Mathematik für die Jungen, erheblich jedoch zwischen den verschiedenen Schulformen.
Die Tatsache, dass noch immer eklatante Unterschiede zwischen den sozialen Schichten und deutlich schwächere Leistungen bei den teilnehmenden Jugendlichen mit Migrationshintergrund bestehen, weist auf Handlungsbedarf hin. Gerade auf den Gebieten der deutschen Rechtschreibung und dem Lesen, die als Grundlage für ein erfolgreiches Lernen unabdingbar sind, herrscht ein großer Nachholbedarf. Also sollten die Schüler wieder vermehrt mit dem Duden arbeiten.