Die Bildungspolitik plädiert mehr für fundierten Schwimmunterricht.
Ich habe mein Seepferdchen ja mit sechs absolviert, aber eher mürrisch und zähneknirrschend ließ ich mich auf die Plantscherei ein. Und nachdem ich genug Wasser geschluckt hatte, um mein Seepferdchen an meinen Badeanzug nähen zu dürfen, reichte es mir auch. Meinen Freischwimmer habe ich heute noch nicht
. Aber genau das kritisiert unsere Politik neuerdings, denn zu wenige Grundschüler könnten nach Absolvieren der vierten Klasse immer noch nicht schwimmen und das sei ein ,,gravierendes Problem”. weiterlesen »
Der Psychologe wird oftmals unterschätzt, was seine Bedeutung an der Schule anbelangt.
Hatten Sie einen Vertrauenslehrer an Ihrer Schule? Und wenn ja, haben Sie ihn auch genutzt? Ein Vertrauenslehrer ist zumeist ein Lehrer, der von den Schülern demokratisch und anonym als Vertrauenslehrer gewählt wird. Das heißt, dass die Schüler ihm am ehesten ihre Probleme und Sorgen anvertrauen würden. weiterlesen »
Irgendwie klingt das wie die schwarzweiß Verfilmung einer Geschichte, die (eigentlich) längst hinter uns liegt: Die Geschlechtertrennung in der Schule.
Meine Cousine hat auf einem katholischen Mädchengymnasium ihr Abitur absolviert. Und beinahe hätte es auch mich dorthin ,,verschlagen” – heute bin ich sehr froh über den Umstand, der mich zum genauen Gegenteil führte: Einem gemischen technischen Gymnasium. Jedoch möchte ich den Punkt Geschlechtertrennung einmal ausführen, da es doch ein diskussionswürdiges Thema ist. weiterlesen »
Ich finde: Ja, ja und nochmals ja! Und das ganz allein schon aus gesellschaftlichen Gründen.
Ich schrieb schon einmal über die Einführung der Gesamtschulen, da gerade meine ehemalige Realschule zu so einer mutiert.
Und gerade gestern brandete in einer gemütlichen Kaffee-Runde genau diese Diskussion wieder auf, wobei jemand, der dagegen argumentierte, mir entgegen setzte: ,,Intelligente müssen gefördert werden! Und ein Intelligenter hat neben einem Hauptschüler einfach nichts zu suchen.”
Sehr engstirnig, wie ich finde, weil das absoluter Blödsinn ist. weiterlesen »
In Heidelberg haben die Schüler ein neues Schulfach bekommen: Sie werden für das Fach ,,Glück” benotet.
Wenn es um die Schule geht, sinkt die Stimmung bei den jungen Menschen sofort in das tiefste Kellergewölbe. Lehrer doof, Mathe doof und Englisch ja mal sowieso. Hinzu kommen Leistungs- und Zeitdruck. Und die Lehrer selber haben auch kaum Lust und Motivation, mehr aus ihrem Fach zu machen, als es tatsächlich ist. Schade, wie ganz Deutschland findet, denn so wird lernen als etwas blödes empfunden, als einen Zwang, dabei ist Bildung etwas, was einem Menschen Spaß machen sollte. Neugierig sein auf Wissen! weiterlesen »
Ob das Rauchen an Schulen erlaubt sein soll oder nicht, sorgt immer für hitzigen Diskussionsstoff.
Während meiner Schulzeit durfte noch geraucht werden. Mit sechzehn und schriftlicher Einwilligung der Eltern konnten wir einen sogenannten ,,Raucherausweis” beantragen, der uns Zugang zu einer kleinen, verqualmten Ecke der Schule ermöglichte.
Mittlerweile hat meine alte Schule dieses ,,Angebot” abgeschafft und ein generelles Rauchverbot eingeführt. weiterlesen »
Erschreckende Bilanz: Die Schüler machen heute mehr als doppelt soviele Fehler in der Rechtschreibung als noch vor der Reform!
Mehr als zehn Jahre sind seit der Rechtschreibreform vergangen, Zeit genug also, um ,,Gras über die Sache wachsen zu lassen”, wie es so schön heißt. weiterlesen »
Viele Schüler klagen über zuviele Hausaufgaben, zu wenig Freizeit, würden lieber Fußball spielen anstatt zu lernen. In China ist das anders. Auch heute sind viele Unterrichtsmethoden veraltet, alte Traditionen werden oftmals aus Angst und Achtung nicht gebrochen.
Dass die Chinesen besonders leistungsbereit sind, ist keine Neuigkeit. Aber auf heranwachsenden Schülern liegt oftmals ein großer Druck, dem sich nur die wenigsten entziehen können. weiterlesen »
Seit einigen Jahren nun schon wird das Fach Englisch auch in der Grundschule unterrichtet, doch noch immer sind viele Eltern skeptisch, inwiefern das eigentlich sinnvoll ist.
Spielerisch englisch lernen: Das war der Grundgedanke der Idee, die Fremdsprache schon ab der ersten Klasse einzuführen. Doch wie das mit neuen Ideen oftmals nunmal so ist: Erst einmal werden sie kategorisch abgelehnt, insbesondere von konservativen Eltern, die lieber auf bewährte Muster zurück greifen, anstatt sich einmal über den Tellerrand zu wagen.
Dabei kann man die schwammigen Vorurteile schnell aus dem Weg räumen. Ein Argument beispielsweise besagt, dass der zusätzliche Unterricht das Kind zusätzlich belastet. Blödsinn! Denn die Betonung liegt hier auf ,,spielerisches Lernen”, was soviel bedeutet, dass die Kleinen auf lockere Art und Weise an die Sprache heran geführt werden. Die Gewichtung liegt auf dem kreativen, freien Teil des Lernens, nicht auf den zwanghaft effektiven. Kein Kind wird gezwungen, englisch zu sprechen, sondern entscheidet selber, wie weit es gehen möchte. Von wegen belasten, so macht die Schule doch wieder richtig Spaß!
Also wie zu vermuten, habe ich eine sehr positive Meinung über die Einführung des Faches. Aber auch deshalb, weil ich bei meinem Nachbarskind, welches ich regelmäßig mit seinen Hausaufgaben betreue, eine wirklich positive Entwicklung ausmachen durfte. Sie liebt die Sprache, spielt und experimentiert sehr viel damit, integriert sie sogar in ihre Freizeit, wenn sie mit anderen Kindern spielt. Und so gesehen bin ich mir sicher, dass sie auf einer weiterführenden Schule es sehr leicht haben wird, in die Sprache einzusteigen, da ihr Unterbewusstsein schon eine frühe, positive Prägung erfahren hat. Offenheit ist hier das Zauberwort! So sollten gerade Eltern viel offener und zugänglicher für neue Ideen sein, da sie immerhin verantwortlich für die Entwicklung unserer Zukunft sind, wenn ich es einmal pathetisch sagen darf!
An vielen Gymnasien wird nun das Programm des Zentralabiturs durchgeführt, um die Qualität unserer Schulen auf ein gleiches Niveau zu bringen. Aber ob das tatsächlich so effektiv ist, wie behauptet, ist und bleibt bestritten.
Als ich auf dem technischen Gymnasium (welches nun offiziell berufliches Gymnasium heißt) anfing, wurde auch heiß darüber diskutiert, dass die Einführung des sogenannten ,,Zentralabis” immer näher rückt und ob dies tatsächlich sinnvoll wäre. weiterlesen »